Superbike-WM Monza/ITroy Bayliss ersetzt Carl Fogarty, Luca Cadalora geht wieder testen

Monza/I (abs) – Beim Superbike-Weltmeisterschaftslauf in Monza/Italien am kommenden Wochenende wird erneut der Australier Troy Bayliss mit der Werks-Ducati des nach einem Sturz verletzten britischen Weltmeisters Carl Fogarty an den Start gehen.
Troy Bayliss: Der Australier ersetzt beim Superbike-WM-Lauf in Italien erneut Weltmeister Carl FogartyFoto: Ducati CorseBayliss war bereits in Sugo/Japan für Fogarty eingesprungen, stürzte jedoch in beiden Rennen ohne eigene Schuld. Bayliss bestreitet normalerweise auf einer Vance&Hines-Ducati die amerikanische Superbike-Meisterschaft, wo er dieses Jahr bereits bei zwei Veranstaltungen, darunter das prestigereiche 200-Meilen-Rennen von Daytona Beach, die Trainingsbestzeit fuhr.
In der amerikanischen Superbike-Meisterschaft fuhr Troy Bayliss bereits zweimal TrainingsbestzeitFoto: Ducati Corse
Der italienische Ex-Weltmeister Luca Cadalora, bei Ducati dieses Jahr als Testfahrer in Lohn und Brot, hatte sich am vergangenen Wochenende beim Superbike-WM-Lauf in Donington Park/GB als Fogarty-Ersatz versucht, war aber unter Rennbedingungen mit dem V2-Viertakter nicht zurechtgekommen. Im ersten Rennen gab Cadalora mit zerfetztem Reifen auf, im zweiten Rennen balgte er sich rundenlang mit dem deutschen Superbike-WM-Neuling Markus Barth und wurde schließlich 17. – hinter Barth. »Ich bin in Donington angetreten, weil ich die Strecke gut kenne«, erklärte Cadalora, »aber es ist mir nicht gelungen, unter Wettbewerbsbedingungen ein gutes Gefühl für die Ducati zu entwickeln. Ich werde mich nochmals intensiv mit der Test-Maschine befassen, denn ich muss noch Einiges über das Motorrad lernen.«

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