Supersport-WM (Archivversion) Kenan wieder zu Haus

Äußerst eindrucksvoll meldete sich Kenan Sofuoglu in der Supersport-WM zurück. Nach einem eher unglücklichen Jahr 2008 in der Superbike-WM feierte der Weltmeister von 2007 im zweiten Rennen nach seinem mehr oder weniger freiwilligen teaminternen Abstieg bereits den zweiten Sieg. Wie schon beim Saisonfinale 2008 in Portugal war der Türke nicht zu schlagen, auch nicht von seinem Ten-Kate-Honda-Teamkollegen und Nachfolger als Weltmeister, dem Australier Andrew Pitt.

Für die Fans war das Supersport-Rennen von Phillip Island eine ganz heiße Sache. Der fünftplatzierte Eugene Laverty aus Irland auf seiner privaten Parkalgar-Honda lag im Ziel kaum mehr als eine Sekunde hinter Sofuoglu. Dennoch hatte weder er noch der vor ihm platzierte Anthony West (Stiggy-Honda) und Cal Crutchlow (Werks-Yamaha) auch nur an-nähernd eine Siegchance. Selbst Andrew Pitt, der seine Heimspielpiste Phillip Island wie kaum ein anderer kennt und seinen türkischen Spezialfreund in ein ebenso heftiges wie vorsichtiges Duell – alle Super-sport-Fahrer wussten schon vor dem Rennen, dass sie überaus schonend mit den Reifen umgehen mussten – verwickelte, fand kein Mittel gegen den wieder erstarkten Siegertyp Sofuoglu. Jesco Günther, einziger Deutscher im Supersport-Feld, wurde mit 39 Grad Fieber 20.

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