Supersport-WM (Archivversion) Schach dem König

Zum ersten Mal als neuer Supersport-Weltmeister trat auf dem Eurospeedway Lausitz Kenan Sofuoglu an, wollte sich aber nicht auf seinem Erfolg ausruhen. »Ganz im Gegenteil«, stellte der Türke klar, »ich möchte zeigen, dass ich zu Recht Weltmeister bin, und deshalb am besten die letzten drei Rennen auch noch gewinnen.« Ganz hat Kenans Plan allerdings nicht geklappt. Nach heftigem Fight verlor der erste türkische Motorsport-Weltmeister der Geschichte knapp gegen Yamaha-Werksfahrer Broc Parkes. Den Rest der Supersport-Welt haben beide deklassiert. Der deutsche Ex-Superbike-Meister Stefan Nebel konnte bei seinem Debüt für das italienische Lightspeed-Kawasaki-Team immerhin den 15. Platz belegen und geht optimistisch in die beiden weiteren WM-Rennen des Jahres.
Für Meister Sofuoglu stehen die Zeichen inzwischen klar auf Aufstieg. Innerhalb seines Ten-Kate-Honda-Teams wird er wohl in die Superbike-WM wechseln, vermutlich mit MotoGP-Umsteiger Carlos Checa sowie dem britischen Superbike-Meister Ryuichi Kiyonari aus Japan als Teamkollegen. Im Ducati-Superbike-Werksteam 2008 wird neben Troy Bayliss der bisherige Honda-Pilot Michel Fabrizio fahren, während bei Ya­maha in der Superbike-Klasse mit Haga und Corser alles beim Alten bleibt. Zum Yamaha-Supersport-Team stößt in der kommenden Saison neben Parkes der französische Ex-Weltmeister Fabien Foret.

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