Supersport-WM (Archivversion)

Im Stile eines mehrfachen Lotto-Gewinners baute Supersport-WM-Leader Kenan Sofuoglu seine Spitzenposition aus.

Schon nach dem ersten Training der Supersportler waren beide Yamaha-Werksfahrer außer Gefecht: Nach Stürzen in der schnellen Bergab-Linkskurve beklagten sie jeweils einen Schlüsselbeinbruch – Kevin Curtain links, Broc Parkes rechts. Weltmeister Séb Charpentier flog in der gleichen Ecke von seiner Honda: Bänderriss in der Hüfte.
Sein Teamkollege Kenan Sofuoglu nutzte die Abwesenheit der starken Konkurrenten und zog im Rennen auf und davon. Nach acht der 22 Runden aber verendete seine Kupplung, und der 23-Jährige war heilfroh, dass der Wettbewerb nach elf Runden wegen einer Ölspur abgebrochen wurde.
Nach dem Neustart über die restlichen elf Runden ließ Sofuoglu seinen Gegnern erneut keine Chance, »bis meine im Winter gebrochene linke Hand
immer mehr schmerzte.« Wieder krochen Harms und Fujiwara förmlich in seinen Auspuff, aber
die Zielflagge rettete den Türken.

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