Supersport-WM-Rennen in Monza (Archivversion) Power Horse

Fabien Foret sprengte die Supersport-Windschattenschlacht von Monza – mit überlegener Yamaha-Power.

Nur einen Gegner – das zeigte sich schon in den früheren der 16 Runden des Supersport-WM-Rennens in Monza – musste Yamaha-Werksfahrer Broc Parkes ernsthaft fürchten: seinen französischen Teamgefährten Fabien Fôret. Und so verlor der anfangs dominierende Australier pünktlich zur Rennhalbzeit seine Führungsposition an den Kollegen. Parkes litt allerdings unter starken Prellungen im linken Arm, die er sich wenige Tage vor dem Rennen bei einem Fahrradsturz zugezogen hatte. Ex-Weltmeister Fôret konnte mit zunehmender Renndauer dem inzwischen von Honda-Fahrer Joshua Brookes aus Australien angeführten restlichen Feld enteilen – nicht zuletzt dank des vom deutschen Cheftechniker im Yamaha-Werksteam, Markus Eschenbacher, präparierten, bärenstarken R6-Motors.

Obwohl der Überraschungs-WM-Tabellenführer Joan Lascorz aus Spanien seine beeindruckende Saisonfrühform in Monza nicht bestätigte und abgeschlagen Neunter wurde, verteidigte er Rang eins in der Punktewertung. Der Druck von Fôret und Parkes jedoch steigt.

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