Titel bestätigt (Archivversion)

Schon vor dem Saisonfinale in Hockenheim standen Georg Fröhlich und Martin Bauer als neue Meister der IDM 125 und der IDM Superbike fest. Doch die beiden Honda-Piloten setzten auch in ihren letzten Rennen des Jahres alles daran, ihre Klasse unter Beweis zu stellen. Bereits in Runde zwei fuhr Fröhlich an die Spitze. Allerdings rettet er den Sieg mit nur einer Hundertstelsekunde Vorsprung vor Youngster Jonas Folger denkbar knapp – ihm war es auf dem Salzburgring als Einzigem gelungen, Fröhlich dieses Jahr im Rennen zu schlagen. Nur 15 Hundertstel hinter Folger kreuzte Vorjahres-Champion Robin Lässer die Ziellinie und sorgte so für ein lupenreines Honda-Podium.
Dieses Kunststück war freilich kurz zuvor schon den Superbike-Athleten bei ihrem ersten Rennen des Tages gelungen. Meister Bauer (Österreich) vor Alpha-Technik-Honda-Pilot Werner Daemen (Belgien) und Gaststarter Arie Vos (Niederlande) lautete die Reihenfolge – bester Deutscher und Nicht-Honda-Fahrer war Stefan Nebel auf der Schäfer-Suzuki als Fünfter. Der Österreicher Andy Meklau konnte seine Chancen auf den zweiten Gesamtrang nicht nutzen, da er am Freitag gestürzt war und sich dabei ein Schlüsselbein sowie einen Mittelfußknochen gebrochen hatte. Bevor er zur ärztlichen Behandlung in die Heimat abreiste, verlängerte er seinen Vertrag als Chef des fahrenden Personals beim Suzuki-International-Europe-Team um ein weiteres Jahr.
Kurz nach dem Start des zweiten Superbike-Rennens stürzte auch Martin Bauer, weshalb Jörg Teuchert mit seiner MV Agusta etwas Farbe ins Honda-Einerlei auf dem Podest bringen konnte – am Vormittag ausgerutscht, wurde er nun Dritter. Die Plätze eins und zwei okkupierte das Alpha-Technik-Duo Daemen und Kai-Børre Andersen, der mit diesem Ergebnis IDM-Zweiter wurde. Jörg Teuchert bekommt übrigens 2008 einen neuen Kollegen im Inghart-MV-Agusta-IDM-Superbike-Team: 125er-Meister Georg Fröhlich.
Auch für die Gespanne ging es in Hockenheim noch um die Entscheidung. Den Schweizer Tabellenführern Markus Schlosser und Adolf Hänni hätte jedoch ein siebter Platz gereicht, um alles klar zu machen. So hielten sie sich während der zweiten Rennhälfte hauptsächlich im Windschatten der späteren Sieger Mike Roscher und Michael Hildebrand, denen ihr einziger Saisonsieg aber nicht reichte, um die im Ziel Sechsplatzierten Österreicher Harald Hainbucher und Peter Adelsberger noch IDM-Rang zwei streitig zu machen. abs

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote

Alle Artikel