Vorschau: Grand Prix Italien Machtkampf in Mugello

Foto: Gori
Heiße Temperaturen werden angesichts eines nahenden Atlantiktiefs nicht erwartet, dafür aber ein heißer Kampf auf der Strecke: Beim Motorrad-GP in Mugello in der Toskana an diesem Wochenende geht es für die italienschen Fahrer auch um die Ehre. Ducati, dank Casey Stoner derzeit führend im MotoGP, will auf der Hausstrecke in jeder Hinsicht glänzen und lieferte Stoners Teamkollegen Loris Capirossi für dessen Heimrennen das gewünschte neue Motorrad. Publikumsliebling Valentino Rossi, derzeit nur WM-Zweiter, gewann bislang jedes Moto-GP-Rennen in Mugello und versprach seinen Fans bereits, „restlos alles zu geben“. Ganz Italien starrt bereits jetzt gebannt in die Toskana, die drei nationalen Sport-Tageszeitungen heizen die Stimmung kräftig an.
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Die Rennstrecke, die Ferrari gehört, glänzt ebenfalls, und zwar im neuen Look: Die Tribünenplätze wurden auf 20.000 ausgebaut, die Auslaufzone in der „Arrabiata 1“-Kurve wurde vergrößert, und für den gebührenden Empfang der Motorradfans ersannen die Planer eine Pforte in Helmform. Mehr als 100000 Besucher erwarten die Veranstalter am kommenden Wochenende, und das trotz der gesalzenen Eintrittspreise: Ein Ticket für den Rennsonntag kostet satte 90 Euro; wer auf die Tribüne will, muss sogar deutlich mehr löhnen, nämlich bis zu 185 Euro.

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