Wie alles anfing (Archivversion)

Yamahas Superbike-WM-Auftritt begann mit Fabrizio Pirovano: Der italienische Ex-WM-Crosser startete 1988 auf einer selbst getunten Yamaha FZ 750 in der neuen Rennserie und wurde auf Anhieb Vize-Weltmeister. Die ersten Rennsiege für Yamaha holte jedoch Mick Doohan, der spätere 500er-Weltmeister, der im gleichen Jahr an zwei Terminen vier Rennen bestritt und drei davon gewann. Pirovanos rein private Crew wandelte sich 1992 zum italienischen Importeurs-Team. Ab 1995 stellte Yamaha Italia das Werksteam, für das Colin Edwards drei Jahre lang startete. Als Entdeckung des Jahres entpuppte sich 1998 Noriyuki Haga, der gleich fünf Rennen gewann. Nach einer Durststrecke 1999 auf der anfälligen neuen R7 schien der WM-Titel 2000 für Haga zum Greifen nah. Doch dann wurden ihm in einer umstrittenen Entscheidung wegen Dopings WM-Punkte aberkannt. Daraufhin zog sich Yamaha aus der Superbike-WM zurück und kam erst 2005 nach einer Reglements-Änderung (1000er- statt 750er-Vier-zylinder) wieder. Seither hält Haga die Yamaha-Farben erneut hoch und bescherte der Marke in diesem Jahr zusammen mit seinem Teamkollegen Troy Corser den Konstrukteurs-WM-Titel.

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