Winter-Motocross Heilbronn-Frankenbach (Archivversion) Doppelbeschluss

Marco Dorsch, 22-jähriger Neffe von Motocross-Legende Rolf Dieffenbach, gilt in der Offroad-Szene als genauso talentiert wie unberechenbar. Der Junge pendelt zwischen Top-Resultaten in der WM, permanenten Team- und Markenwechseln oder konterkariert bestechende Supercross-Auftritte mit überraschenden Rennabsagen. In der kommenden Saison präsentiert sich der Schwabe ganz planmässig von seiner schillernden Seite. Als erster Cross-Profi tritt der Twen mit zwei Verträgen an. Ohne Chance auf einen
Fixplatz in einem WM-Team fährt er für ein Schweizer Team in der eidgenössischen Meisterschaft auf einer 450er-Viertakt-Yamaha – um die deutsche Meisterschaft für eine hiesige Equipe auf einer 250er-Zweitakt-Kawasaki zu bestreiten.
Da die traditionelle Freiluft-Saison-
eröffnung in Heilbronn-Frankenbach eben in Deutschland liegt, zeigte es das Enfant terrible der Szene allen in Grün. Auf aufgeweichtem Terrain dominierte Dorsch das Finale vom Start weg. Und weil’s in den Furchen viel zu kämpfen gab, folgten die Kämpfernaturen. Zweiter wurde der erst 18-jährige KTM-Pilot Aigar Leok, Dritter sein 32-jähriger Onkel Avo. Übrigens: Der eigentlich zurückgetretene Bernd Eckenbach holte bei Part eins seiner dreiteiligen Farewell-Tour immerhin Platz fünf.

Ergebnis Finale: 1. Marco Dorsch (Widdern) Kawasaki, 2. Aigar Leok (LT) KTM,
3. Avo Leok (LT) Honda, 4. Josef Dobes (Neuötting) Suzuki, 5. Bernd Eckenbach (Hildrizhausen) KTM.

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