125er-Grand-Prix in Losail/Katar Stefan Bradl auf dem Podium

Der erste Grand Prix einer Saison steht naturgemäß ganz besonders im Scheinwerferlicht. Der 125er-Lauf dieses Jahr in Katar um so mehr, weil er als das erste Nachtrennen in die Grand-Prix-Geschichte eingehen würde - unter Scheinwerfern.

Foto: 2snap
Zwar waren sich die Piloten quer durch alle Klassen einig, dass die ungewohnten Lichtverhältnisse das geringste Problem sein würden; viel mehr mache man sich über die Abstimmung von Motor und Fahrwerk sowie die Reifenwahl Gedanken: Nachts ist es nämlich in Katar nicht nur dunkel, sondern auch kühler und feuchter als tagsüber.
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In den Trainings, die natürlich auch nachts stattfanden, konnte der Brite Bradley Smith auf Aprilia die Pole Position einfahren. Mit ihm aus der ersten Reihe starteten der ungarische Weltmeister Gabor Talmacsi (Aprilia), Mike di Meglio (F/Derbi) und ein weiterer Brite, Scott Redding (Aprilia).

Die deutschen Fahrer in der 125er-Klasse waren ab Reihe 3 zu finden: Stefan Bradl (Aprilia) stand in der Startaufstellung auf dem 12. Platz, Sandro Cortese (Aprilia) auf dem 23. und Bradls Kollege im Grizzly Gas Kiefer Racint Team, Robin Lasser, stand auf Startplatz 26.

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Bradl erwischte einen guten Start, kam nach der ersten Runde als Neunter über die Ziellinie und hielt sich danach lange auf Rang 8. Fünf Runden vor Schluss allerdings verschärfte er das Tempo, gewann drei Ränge und konnte kurz vor dem Ziel dann sogar noch an di Meglio und Redding vorbeiziehen.

Hinter den beiden Spaniern Sergio Gadea (Aprilia) und Joan Olive (Derbi) fuhr Bradl das erste Grand-Prix-Podium seiner Karriere ein. Sandro Cortese kam als Elfter ins Ziel; Randy Krummenacher wurde am Ende auf Rang 22 abgewinkt.

WM-Stand 125er: 1. Gadea 25 Punkte, 2. Olive 20, 3. Bradl 16, 4. di Meglio 13, 5. Redding 11, ... 11. Cortese 5, ...

Nächstes Rennen: 30. März 2008, Jerez/E

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