Ausstellung des Traditions-Herstellers Entdecke Opel in Berlin

Foto: Opel
Opel, das war und ist mehr, als nur ein durch Fremdverschulden krisengeschüttelter Autobauer. Nämlich auch ein erfolgreicher und innovativer Motorradhersteller zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der 1901 sein erstes Modell vorstellte, rasch erfolgreich wurde und mit mehreren Unterbrechungen bis 1930 in Rüsselsheim und Chemnitz Motorräder baute. Mit der legendären, futuristischen Motoclub endete dann Opels Zweirad-Periode.

Auch an diese Aspekte der Werksgeschichte erinnert die Repräsentanz "Opel in Berlin" in der Friedrichstraße 94, direkt gegenüber des gleichnamigen Bahnhofs. Zu den Exponaten und Themen die der Traditions-Hersteller im zweiten Stock des Hauses präsentiert, zählen eine Replik des berühmten Raketen-Wages oder ein (leider nie so in Serie gebauter) bildschöner Prototyp des Manta B. Und, nicht selbstverständlich, auch ein Zementbahnrenner aus den 20er-Jahren – mit Magnesium-Kolben, Wasserkühlung und vier Ventilen! Ist eben alles schon mal da gewesen.
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Foto: Opel
An die komplette Geschichte der Opel-Motorräder erinnern in Berlin zahlreiche Dokumente sowie der endlos gezeigte Film "Es war einmal ...". An diesem hat auch MOTORRAD CLASSIC-Autor Jürgen Nöll mitgewirkt.

Fazit: Ein Gratis-Besuch, der sich lohnt. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag zehn Uhr bis 20 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von zehn Uhr bis 18 Uhr. Infos unter Telefon 030/206144500 und www.opel-berlin.com.

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