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Bremen Classic Motorshow 2014 Oldtimer und deutsche Geschichte

Die Messe Bremen zeigt in vier Sonderschauen verschiedene Oldtimer zum Thema Wirtschaftswunderzeit in Deutschland. Vom 31. Januar bis zum 2. Februar 2014 sind Fahrräder, Nutzfahrzeuge, Kleinwagen, Sportwagen und Mopeds aus den späten Vierzigern bis in die frühen sechziger Jahre zu sehen.

Die Exponate von Leihgeber PS.Speicher sind dabei zum Teil Unikate, von denen es weltweit nur noch zwei oder drei gibt. Die Sonderschau in der ÖVB-Arena widmet sich hauptsächlich den Modeds aus der Nachkriegszeit, Fahrräder sind im Foyer der ÖVB-Arena ausgestellt. Autos aus der Wirtschaftswunderzeit und weitere seltene Fahrzeige stehen in Halle 5 beziehungsweise in Halle 4. Die Bremen Classic Motorshow öffnet jeweils von 9 bis 18 Uhr. Eine Tageskarte kostet 15 Euro.

Die Sonderschauen und ausgestellten Fahrzeuge sollen die Zeit von den späten vierziger bis in die frühen sechziger Jahre darstellen und widerspiegeln, wovon diese Zeit geprägt war: Die Menschen mussten entbehren, improvisierten deshalb vieles und waren erfindungsreich. Aus der Not heraus ist zum Beispiel das Wendax-Lieferdreirad entstanden.

Die Firma Draisinenbau Dr. Alpers baute 20 Vorderlader-Lieferdreiräder mit einem Triumph-Doppelkolben-Motorradmotor. Die primitiven und kostengünstigen Fahrzeuge dienten zur Schuttbeseitgung in den vom Krieg zerstörten Städten. Das gezeigte Wendax-Lieferfahrzeug ist vermutlich eines der letzten noch existierenden Modelle.

Auch der gezeigte Messerschmitt Kabinenroller KR 175 ist noch im Originalzustand. Der dritte Besitzer legte ihn 1962 still. Mit 9 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern beförderte er damals seinen Fahrer.

Mehr Informationen zur Bremen Classic Motorshow finden sich auch unter www.classicmotorshow.de.

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