Triumph Tridays Britenparty in Österreich - Die Triumph Tridays

Für die Fans der Marke und alle, die einfach gern feste mitfeiern, waren die fünften Tridays am Rand der Hohen Tauern ein echter Triumph-Zug.

Foto: Schümann

Ob Hofzeremoniell der Queen, das Anstehen in korrekter Schlange an der Bushaltestelle oder die Dreizylinder ihrer Motorradmarke – schrullige Traditionen sind den Briten lieb und heilig. Nach fünf Jahren sind auch die Tridays, das größte Triumph-Treffen der Welt, im österreichischen Neukirchen so etwas wie Tradition.

Für die drei Tage währende Engländer-Party, immer Ende Juni, wird der zwischen Kitzbüheler Alpen und den Hohen Tauern gelegene Wintersportort Neukirchen regelmäßig zum PS-schwangeren „Newchurch“. Sogar das Ortschild konvertiert ins Englische. Nur die Unterzeile „Radarkontrolle“ mahnt mit einem Rest amtlich-österreichischen Ernstes, fordert all jene zur Zurückhaltung auf, die nicht nur zum Guinnessvernichten angereist sind, sondern auch, um die Reize von Pass Thurn und Gerlospass auszuloten, über welche das Neukirchener Alpental erreichbar ist. Eine Gegend, wie geschaffen zum Motorradfahren.

Das findet auch Gert aus Berlin. Mit seiner Freundin, zwei Kumpels, einer Tiger und zwei Speed Triples ist die Truppe aus der Hauptstadt angereist. Auf Achse, denn „so gehört sich das auf einem Treffen“. Überhaupt parken kaum Anhänger oder Transporter vor den zahllosen Hotels und Pensionen in und um Neukirchen. „Wir fahren ja nicht Harley“, grinst Gert und erzählt, wie viel Spaß ihm die Kehren und Schlaufen der Alpenstraßen schon gemacht haben.

Es ist Samstagabend, alle sind von den Tagestouren zurück, die Bikes kühlen vor den  Hotels ab, im Ortszentrum heizen auf zwei Bühnen Livebands ein, die Dorfjugend hat sich unters Triumph-Fahrer-Völkchen gemischt, und die Stimmung in und um die diversen Steve McQueen- und Burn-Bars nimmt Drehzahl auf. Die Händlermeile, auf der engagierte Triumph-Händler Umbauten präsentieren, Tuner wie LSL und Zubehörspezialisten wie Touratech ihr Programm aufgebaut haben, wird erst zur bunten Flanierzone, dann zum Epizentrum dieser Sommernacht. Italiener feiern mit Finnen, Deutsche mit Österreichern, und ausnahmsweise ist die Fußball-WM mal nicht das Thema Nummer eins. Bis zum Sonntag. Dann mit dem Spiel Deutschland–England ist die britische Party schlagartig vorbei.

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