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Ihr Besitzer, der Schweizer Alex Lüchinger, hat die Pierce Fournie nie restauriert, dafür aber gut konserviert, seit er sie vor 30 Jahren in den USA erstand. Der Vierzylinder-Motor der Pierce inspirierte sich an der belgischen F.N. aus dem gleichen Jahr. Der Benzintank der Pierce steckt im Rahmen, ein seitlicher Gastank sorgt mit Leitungen zum Scheinwerfer und zum Rücklicht des Nachts sogar für angemessene Beleuchtung.

Concorso d'Eleganza erstmals mit Motorrädern Oldtimer-Schönheitswettbewerb am Comer See

Premiere am Comer See: Zum ersten Mal durften in diesem Jahr klassische Motorräder am Concorso d'Eleganza teilnehmen. Dabei handelt es sich um einen der weltweit angesehensten Schönheitswettbewerbe für Oldtimer, der bislang ausschließlich Autos vorbehalten war.

Der Concorso findet bereits seit 1929 statt, und zwar immer in der Villa d'Este, einst die Residenz eines Kardinals und heute ein Luxushotel in spektakulärer Lage am Comer See.

Ein wenig wirkten die 30 teilnehmenden Motorräder zugegebenermaßen wie die armen Verwandten, inmitten all der millionenschweren Luxuskarossen vergangener Tage und ihrer nicht minder betuchten Besitzer. Rare und damit äußerst sehenswerte Stücke waren beim Motorrad-Wettbewerb jedoch durchaus dabei, von einer US-amerikanischen Pierce aus dem Jahr 1910 über den Luxustourer Ardie RBK 503 Meran von 1934 bis hin zur Moto Guzzi 350 Bialbero, die in den 50er Jahren zweimal die WM gewann.

Das Publikum am Comer See, das immerhin 14 Euro Eintrittsgeld berappen muss, nahm die zusätzliche Zweirad-Show wohlwollend auf, wenn auch das Hauptinteresse den röhrenden Rennwagen vergangener Tage galt. Hersteller BMW, der seit rund zehn Jahren die Schirmherrschaft über den Concorso d'Eleganza innehat und den Motorradwettbewerb vom deutschen Oldtimer-Experten Stefan Knittel organisieren ließ, will jedenfalls auch in den kommenden Jahren wieder Motorräder zum Concorso d'Eleganza einladen.


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