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Reportage Custombike-Messe in Bad Salzuflen Trend Richtung Low-Budget-Umbau?

MOTORRAD war auf der Custombike-Messe in Bad Salzuflen und sprach mit Dr. Heinrich Christmann über Trends, Inter­es­sen und Aussichten dieser Branche.

Heinrich, wie hat sich die Custombike, Euer Hauptevent, entwickelt?
Dr. Christmann: Wir können nicht klagen. Gleich bei der ersten Messe vor neun Jahren hatten wir fast 20.000 Zuschauer. Mittlerweile ist die Custombike weltweit die größte Messe dieser Branche. In diesem Jahr kamen 30.600 zahlende Besucher. Auf 23.000 Quadratmetern standen über 900 umgebaute Bikes, 330 Aussteller präsentierten ihre Produkte. Kurz gesagt: Die Lust am Customizing nimmt zu.

Und das, obwohl der europäische Motorradmarkt schrumpft. Gibt es eine Erklärung dafür?
Dr. Christmann: Ja. Zum einen haben die Leute keine Lust auf Mainstream und wollen individuelle Bikes. So wird das Motorrad letztlich eine Art Projektionsfläche für das eigene Ego. Zum anderen interessieren sich immer mehr Motorrad-Freaks fürs Basteln. Ich kann da nur von mir aus-gehen: Bei mir ist es die Lust am Schrauben und das Etwas-entstehen-Sehen. Zudem die Freude darüber, sich selbst zu verwirklichen. Nicht wenige von uns haben Bürojobs, wirbeln Texte oder Zahlen durcheinander – da ist am Tagesende weder optisch noch haptisch was geschafft. Vielleicht fehlt das den Menschen. Ich beispielsweise fühle mich unausgeglichen, wenn ich nichts zu schrauben habe. Am schönsten ist es, wenn man Dinge wirklich mit den eigenen Händen herstellt.

Okay, das trifft vielleicht auf talentierte Schrauber zu. Und die anderen?
Dr. Christmann: Die können zu Fertigteilen greifen. Bei den großen Händlern wie Custom Chrome Europe, Drag Specialties, Zodiac oder Motorcycle Storehouse haben wir eine stabile Umsatzsituation. Das sind Großhändler, die Custom-Teile von kleinen Herstellern in ihr Programm aufnehmen und sie vertreiben. Die Kataloge dieser Firmen sind durchweg um die 1600 Seiten dick, zwischen 25.000 und 30.000 Einzelposten sind da aufgelistet. Und das meiste sind keine Made-by-Order-Teile, sondern Teile on Stock. Versender wie beispielswei­se Parts Europe haben riesige Lagerhallen und garantieren, dass sie die meis­ten Teile möglichst binnen 24 Stunden liefern. Das Wachstum im Custom-Segment liegt selbstverständlich auch an der Verführung: Der Markt hält eine extrem große Auswahl an toll gemachten Parts bereit. Und die Leute haben inzwischen auch das nötige Kleingeld, um sich dieses Hobby leisten zu können.

Was im Umkehrschluss allerdings bedeutet, Custombikes sind nur was für Reiche.
Dr. Christmann: Nein, mitnichten. Wir haben hier in der Ausstellung beispielsweise Awo-Einzylinder oder kleine 70er-Jahre-Japaner, die liebevoll und ohne großen finanziellen Aufwand aufgehübscht wurden. Generell geht der Trend eher in Richtung Low-Budget-Umbau.

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Foto: Henniges
2009 hat der Ex-Mountainbike-Profi Niels-Peter Jensen die Idee zu seiner Firma Liberta: coole Bikes für Menschen, die keinen Motorradführerschein haben. Vorgabe: 50- und 125-Kubik-Motoren, Starrrahmen und Sprin­gergabel.
2009 hat der Ex-Mountainbike-Profi Niels-Peter Jensen die Idee zu seiner Firma Liberta: coole Bikes für Menschen, die keinen Motorradführerschein haben. Vorgabe: 50- und 125-Kubik-Motoren, Starrrahmen und Sprin­gergabel.

Low Budget? In welchem Fenster bewegen wir uns?
Dr. Christmann: Hier stehen Bikes, die einzigartig sind und keine 1500 Euro gekostet haben. Und damit meine ich das Basismotorrad inklusive Umbauteile und Lackierung. Es muss halt nicht immer alles neu oder gar CNC-gefräst sein. Viele besorgen sich Teile auf Oldtimer-Märkten oder ersteigern sie bei eBay. Den Zeitaufwand darf man bei alledem natürlich nicht rechnen. Wir fragen oft mal nach, was dieses oder jenes Motorrad gekostet hat, und sind dann überrascht: Vor allem junge Umbauer realisieren Custombikes für rund 2000 bis 3000 Euro. Und auch die sind individuell und sehen bockstark aus. Viele, die auf Low-Level-Basis arbeiten, nutzen luftgekühlte Motorräder aus den 1970er- und 1980er-Jahren – Hondas CB-Modelle, Kawasakis Z-Modelle oder auch die XS-Modelle von Yamaha. Daraus entstehen in erster Linie Café Racer oder Bikes im Brat-Style, wie man sie von Deus Ex Machina her kennt: kurze Federwege, schmale Sitzbänke, winzige Tanks, darüber hinaus wird alles Überflüssige entfernt. So ist Motorradfahren am intensivsten. Gottlob lockt die Custombike-Szene immer mehr Nachwuchs an, von dem man ge­­glaubt hat, es gäbe ihn gar nicht. Die Burschen sind so Anfang/Mitte zwanzig.

Wo kommen die her, was ist ihr Antrieb?
Dr. Christmann: Vielleicht haben sie erkannt, dass Motorradfahren im Vergleich zu Videospielen wirklich cool ist … (grinst). Einer unserer diesjährigen Biker Build-Off-Teilnehmer hat beispielsweise im Alter von 13 Jahren mit dem Basteln angefangen. Er hat den Motor aus Opas Kettensäge an sein BMX-Fahrrad geschraubt. Ich weiß aus vielen Befragungen, dass das Elternhaus einen großen Einfluss hat: Bei vielen schraubt der Vater selbst oder hat eine Werkstatt. Da schrauben die Jungs schon früh mit.

Kurze Erklärung bitte zum Biker Build-Off …
Dr. Christmann: Das ist eine Show, in der zwei gegnerische Teams innerhalb von zweieinhalb Tagen auf der Bühne ein ganzes Motorrad aufbauen. Der Motor ist natürlich vormontiert, und auch die Felgen brauchen nicht eingespeicht zu werden. Aber an­sonsten müssen alle Teile auf der Bühne live verbaut werden. Eine Gaudi für die Zu­schauer, von denen viele so etwas zum ersten Mal sehen. Vorgefertigte Kabelbäume sind übrigens verboten, es muss alles von Hand verkabelt werden. Am Schluss muss das Motorrad laufen und mit eigener Kraft auf die Hauptbühne fahren können. Die Zuschauer hier in den Hallen entscheiden dann per Abstimmungslos, welches Bike gewinnt.

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Foto: Henniges
Pinstriping (wird Pinstreiping gesprochen) ist die uralte Kunst, mit Pinseln feine Linien zu malen und hat seine Ursprünge in der Schildermalerei.
Pinstriping (wird Pinstreiping gesprochen) ist die uralte Kunst, mit Pinseln feine Linien zu malen und hat seine Ursprünge in der Schildermalerei.

Du hast den Brat-Style genannt – wohin geht der Trend generell?
Dr. Christmann: Der Brat-Style wird sicher noch mehr kommen, auch Café Racer und Scrambler liegen im Trend. Old-School-Bikes und Bobber sind nach wie vor noch angesagt. Bagger hingegen tun sich in Deutschland ziemlich schwer. Obwohl Custom-Bagger in den USA ziemlich en vogue sind, verzeichnet man in Deutschland kaum einen Zuwachs. Hierzu muss man wissen: Deutschland ist aus Harley-Sicht kein Touring-Land. Der Touringbike-Anteil von H-D liegt in Deutschland um die 15 Prozent, Sportster- und Dyna-Modelle werden dagegen gut verkauft. Das genaue Gegenteil ist in den USA der Fall: Dort sind um die 85 Prozent aller Harley-Neuzu­lassungen Touring-Motorräder. Merkwür­digerweise ist das auch in der Schweiz so. In Österreich hingegen verhält es sich genau wie in Deutschland. Ebenfalls groß im Kommen: Custombikes auf Basis von BMW-Zweiventil-Boxern. Vielleicht springt BMW aus diesem Grund derzeit mit der R nineT, einem modernen Konzept im klassischen Kleid, auf den Zug auf.

Ab wann ist ein Motorrad ein Custombike?
Dr. Christmann: Ein Custombike ist ein ganz speziell auf die Wünsche des Fahrers zu­geschnittenes Motorrad. Egal ob Super­sportler, Motocross-Maschine, Streetfighter oder Naked Bike – die Kategorie spielt dabei überhaupt keine Rolle. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, Custombikes seien nur auf Cruiser- oder gar Harley-Basis­­ beschränkt. Im Grunde genommen ist jedes Motorrad, das man bei der Neubestellung mit Ausstattungsteilen konfigurieren kann, ein Custombike. So etwas würde natürlich niemand hier in die Ausstellung schieben. Customizing kann zum Beispiel auch eine besondere Lackierung sein. Die meisten Bikes werden jedoch aufwendig umgestylt. Ob vom Endkunden selbst oder durch den Customizer oder Händler. Wie gesagt: Der Teilemarkt dafür ist riesig.

Wie reagieren die großen Hersteller?
Dr. Christmann: Einige haben das Thema Custom als Wachstumsmarkt erkannt und reagieren. BMW beispielsweise: Dass die Münchner hier zum ersten Mal überhaupt einen Stand haben und die R nineT ausstellen, ist der beste Beweis. Es reicht eben nicht aus, ein paar Sturzbügel und einen Gepäckträger im Programm zu haben, man braucht auch geile Anbauteile. Zum Vergleich: Allein der Teilekatalog von Harley-Davidson ist 830 Seiten stark, der BMW-Katalog hat 162 Seiten – inklusive der Bekleidungslinie. Die Münchner stehen in puncto Customizing per Katalog noch ganz am Anfang. Doch die Tatsache, dass sie für die R nineT den angesagten kalifornischen Designer Roland Sands oder auch die Jungs von Blitz Motocycles aus Paris ins Boot geholt haben, zeigt, dass sie das Thema ernst nehmen. Der Design-Projektleiter der R nineT, der Schwede Ola Stenegard, kommt übrigens aus der Custombike-Szene. Sein eigenes Bike auf Harley-Basis haben wir vor einigen Jahren im Magazin gehabt. Kurios: Ola ist auch für das Design der supersportlichen S 1000 RR verantwortlich. Aber auch Kawasaki zeigt hier mit ein paar Umbauten auf der W-Serie Flagge, und Triumph ist bereits seit Jahren Stamm-gast auf dieser Messe. Angeblich kommen die Briten ja bald mit einer ganzen Palette neuer Retrobikes.

Apropos V-Twins: Wie schätzt du die Marktchancen für Indian in Deutschland ein?
Dr. Christmann: Ich räume denen ordentliche Marktchancen ein, denn der Name Indian hat in der Szene immer noch Gewicht, und die Motorräder fahren richtig gut. Doch leider weiß ich auch, dass der Polaris-Konzern eine stark verbesserungswürdige Öffentlichkeitsarbeit leistet, was einem cleveren Marketing und letztlich dem Erfolg entgegensteht. Was Pressearbeit angeht, kann dieser Konzern noch viel lernen, da ist noch deutlich Luft nach oben. Aber ich weiß auch, dass die einzelnen europäischen Niederlassungen da kaum was dran ändern können.

Heinrich, vielen Dank für das Gespräch.

Foto: Henniges
Vor neun Jahren waren es fast 20000 Zuschauer. Mittlerweile ist die Custombike weltweit die größte Messe dieser Branche. In diesem Jahr kamen 30600 zahlende Besucher.
Vor neun Jahren waren es fast 20000 Zuschauer. Mittlerweile ist die Custombike weltweit die größte Messe dieser Branche. In diesem Jahr kamen 30600 zahlende Besucher.

Allerhand Interessantes

Pinstriping

Pinstriping (wird Pinstreiping gesprochen) ist die uralte Kunst, mit Pinseln feine Linien zu malen und hat seine Ursprünge in der Schildermalerei. Seit Jahrzehnten ist diese Art von Verzierung im Custombereich angesagt. Auch Florian Fitzmayer (www.shizo-pinstriping­.de) aus Bietigheim-Bissingen übt diese Kunst mittlerweile schon seit sieben Jahren aus. „Pinstriping boomt richtig
im Motorradbereich“, sagt er. Vor allem Tanks, Helme und Fender werden von ihm verziert. Die Stripes werden meist nicht mit Klarlack überzogen. Denn: „Man soll die Stripes auch spüren.“

Foto: Henniges
Pinstriping (wird Pinstreiping gesprochen) ist die uralte Kunst, mit Pinseln feine Linien zu malen und hat seine Ursprünge in der Schildermalerei.
Pinstriping (wird Pinstreiping gesprochen) ist die uralte Kunst, mit Pinseln feine Linien zu malen und hat seine Ursprünge in der Schildermalerei.

Harley

Matthias Meier, einer von drei Geschäftsführern der Harley-Factory Frankfurt, ist mit dem Geschäftsjahr 2013 durchaus
zufrieden: „Wahrscheinlich überspringt Harley in Deutschland zum ersten Mal die 10000er-Zulas­sungsmarke.“ Wenn man leichtes Customizing wie Auspuffanlagen oder Lenker mit ­einbezieht, sind 95 Prozent aller H-D-Neuzulassungen Custombikes. „Kaum ein Motorrad fährt völlig serienmäßig aus dem ­Laden“, sagt er. Vor allem die star­ke Entwicklung von hochwertigen und edlen Aftermarket-Teilen hat den Umbautrend in den letzten zehn Jahren vorangetrieben: „Ein großes Angebot verführt natürlich.“ Weitere Infos: www.hd-kortegruppe.de

Alkohol

Schon mal von Kopfgetriebeöl gehört? Nein? Das Schmiermittel für Kopf und Kehle gibt es seit Sommer 2012. Geboren nach intensivem Alkoholgenuss wurde aus der Schnapsidee letztlich ein kleiner Erfolg: Sieben beste Freunde aus Immenstaad in
der Nähe von Friedrichshafen schufen mit der Marke Kopfgetriebeöl einen neuen Kultdrink, der, abgefüllt in 0,5- und 1,0-Liter-Gebinden, ausschließlich in schwarzen (Öl-)Kanistern erhältlich ist. Grundlage des 30-prozentigen Gebräus ist ein Obstbrand. Verschiedene Gewürze und die in Südamerika beheimatete Tonka-Bohne geben dem Gebräu einen unverwechselbar würzigen Geschmack. Der Drink passt hervorragend in jede Schrauberbude und Garage. Doch Achtung: Nicht mit Motorenöl verwechseln! Bezug und weitere Infos unter: www.kopfgetriebeoel.de

Liberta-Bikes

2009 hat der Ex-Mountainbike-Profi Niels-Peter Jensen die Idee zu seiner Firma Liberta: coole Bikes für Menschen, die keinen Motorradführerschein haben. Vorgabe: 50- und 125-Kubik-Motoren, Starrrahmen und Sprin­gergabel. „So etwas Ähnliches gab es natürlich, aber ich wollte tollen Sound, ein super Fahrgefühl und hochwertige Verarbeitung“, sagt er. Entwickelt wurden die Bikes in Hamburg, die Bauteile werden in Asien produziert, die Endmontage erfolgt wiederum in Hamburg. „Schrauben, Speichen, Auspuff, Lenker und viele Befestigungen sind beispielsweise aus Edelstahl“, meint der vierfache Vater, der in nur drei Monaten bereits 60 Maschinen verkauft hat. Daten der 125er: 140 kg vollgetankt, 12 PS, Spitze 110 km/h.
Weitere Infos unter: www.liberta-motorcycles.com

Foto: Henniges
Der Aribrush-Künstler Michael Schönen alias „Lackmuss“ ist zum zweiten Mal auf der Custombike-Messe.
Der Aribrush-Künstler Michael Schönen alias „Lackmuss“ ist zum zweiten Mal auf der Custombike-Messe.

Airbrush

Michael Schönen alias „Lackmuss“ ist zum zweiten Mal auf der Custombike und mit dem Publikum zufrieden. „Die meisten wissen genau, was sie wollen“, sagt er. Zwar seien immer noch Mattschwarz und Totenköpfe angesagt, doch Glitzer- und Glamourlacke aus den Siebzigern sind schwer im Kommen. Seine Spezialität? „Vom Toilettensitz über die Gitarre bis zum Tank oder ganzen Autos airbrushe ich alles“, sagt er. Trotzdem ist der Mannheimer in den Vintage-Stil verliebt: „Ich mag es, Dinge so zu lackieren, dass sie alt aussehen.“ Gutes Beispiel hierfür ist die von ihm designte Tridays-Eleven von Uli Bree (www.tridays-eleven.com) in der ­Optik, als hätte sie 40 Jahre in der Wüste gestanden. Einen Boom sieht er nicht: „Die etablierten Airbrusher haben weiter gut zu tun, neue sind nicht hinzugekommen.“
Mehr Infos: www.lackmuss.de

Volle Ladung

Es scheint ein kleines Wunder zu sein: über 80 Prozent Gewichtsersparnis gegenüber einer Bleibatterie mit ähnlicher Power, Lebensdauer acht bis zehn Jahre, hält die Ladung bis zu ­einem Jahr und ist innerhalb von nur fünf Minuten aufgeladen: Die multiMIGHTY-Batterie ist durch multifunk­tionale Anschlüsse, die ausgewechselt werden können, an jedes Fahrzeug anpassbar. Franchino Cappiello, Manager von Acewell Technologies und Erfinder der Technik, ist völlig davon überzeugt: „Durch den modularen Aufbau des Batteriesystems ist es möglich, durch Verknüpfung einzelner Module nahezu jede Spannung in jeder gewünschten Einbaulage zu realisieren“, sagt er. Das extrem kleine Maß jedes einzelnen Moduls (12 V, 6 Ah = L x B x H in mm: 114  x  91 x  30) ermöglicht es, die Batterie im kleinsten hinteren Winkel eines Custombikes zu verbauen. Genial!
Mehr unter: www.acewell.de

Foto: Henniges
Man könnte jetzt sagen: Oh, nicht noch eine Marke! Henning Märtin (www.blackbullet22.com) ist da anderer Meinung: „Derartige Kevlar-Jeans werden in Deutschland in dieser Form kaum angeboten.“ Besonderheit: Beim Stoff handelt es sich um hochwertigen, 13 Unzen schweren Raw Denim.
Man könnte jetzt sagen: Oh, nicht noch eine Marke! Henning Märtin (www.blackbullet22.com) ist da anderer Meinung: „Derartige Kevlar-Jeans werden in Deutschland in dieser Form kaum angeboten.“ Besonderheit: Beim Stoff handelt es sich um hochwertigen, 13 Unzen schweren Raw Denim.

Maple Kevlar-Jeans

Man könnte jetzt sagen: Oh, nicht noch eine Marke! Henning Märtin (www.blackbullet22.com) ist da anderer Meinung: „Derartige Kevlar-Jeans werden in Deutschland in dieser Form kaum angeboten.“ Besonderheit: Beim Stoff handelt es sich um hochwertigen, 13 Unzen schweren Raw Denim. Nichts für Weicheier. Denn damit die Maple-Jeans richtig fällt und sitzt, sollte sie – so der Rat von Insidern – mindestens acht Monate am Stück getragen werden. Und zwar ohne sie zwischendurch zu waschen. Der so entstandene Used-Look ist dann tatsächlich durch täglichen Gebrauch entstanden. Das tiefblaue Material ist schwer, fühlt sich kräftig und langlebig an. Die 349 Euro teuren Jeans werden in zwei stylishen Varianten ange­boten. Produziert werden sie in Kalifornien, das verwendete Kevlar-Gewebe kommt aus Deutschland von DuPont.

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