Mitfahrer gesucht Auf dem Motorrad: glänzende Kinderaugen

Foto: Schmieder
Es dreht sich alles um die Kinder. Diesmal sogar zwei Tage lang. Wenn am 23. Mai wieder 80 bis 100 Motorradfahrer aus ganz Sachsen und darüber hinaus vor dem Kinderkurheim Volkersdorf am nördlichen Stadtrand von Dresden anrollen, beginnt für die 52 weißrussischen Kinder aus dem vom Tschernobyl-Unglück verseuchten Gebiet eine ganz besondere Zeit. Mittlerweile zum achten Mal werden die Kinder und Jugendlichen zu der von Sachsenbike organisierten Heimkinderausfahrt abgeholt. Im Gegensatz zu den bisherigen Touren führt diese über viele Kilometer und zwei Tage, inklusive Übernachtung. Ziel ist der Flugplatz Preschen unweit von Spremberg. Dort wird ein umfangreiches und spannendes Programm für die 8- bis 14-Jährigen, für ihre Betreuer und Dolmetscher und natürlich auch für die engagierten Fahrerinnen und Fahrer geboten, die die Kinder von Volkersdorf auf ihren Maschinen mitnehmen.

Dennoch stehen die Kinder im Mittelpunkt des Interesses von Sachsenbike. Für viele von ihnen ist der vierwöchige Aufenthalt in Dresden die erste Reise außerhalb ihrer Heimat – und diese Ausfahrt die allererste Motorradtour. Die meisten der Kinder, die 2009 kommen sollen, sind chronisch krank, eine Spätfolge des Reaktorunglücks in Tschernobyl 1986. In Volkersdorf erholten sich bisher jedes Jahr 680 Kinder in 13 Durchgängen. Daher geben sich die Sachsenbiker, selbst begeisterte Motorradfahrer, alle Mühe, den Kindern ganz besondere Tage und unvergessliche Erlebnisse zu bieten. Weitere Informationen zur Ausfahrt: www.heimkinderausfahrt.de.

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