Münch-Ausstellung im Technik Museum Speyer Neue Dauerausstellung mit zahlreichen Unikaten

Das Technik Museum Speyer übernahm den vollständigen Bestand des Friedel Münch Museum von Wilhelm Groh aus Walldorf. Zu den Ausstellungsstücken gehören unter anderem 26 restaurierte Unikate aus den Baujahren 1967 bis 1999.

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Foto: Technik Museum Speyer

Friedel Münch wagte es als erster Motorradbauer weltweit einen Vierzylinder-Automotor zu verwenden, um ein leistungsstarkes Straßenmotorrad zu konstruieren. Die Münch-Motorräder erfreuten sich schnell großer Beliebtheit, doch durch die aufwendige, individuelle Fertigung der Maschinen war immer wieder finanzielle Unterstützung von außen notwendig.

 

1973 kam es schließlich zum Konkurs des Betriebs. Sein letztes großes Projekt stellte Friedel Münch gemeinsam mit dem Würzburger Unternehmer Thomas Petsch 2001 auf die Beine - die Kleinserienproduktion der Mammut 2000. Aus geplanten 250 Maschinen wurden am Ende jedoch nur 15 Stück. Die Kosten überstiegen den angepeilten Verkaufspreis bei weitem.

Auch die Mammut 2000 (260 PS, Vmax abgeregelt bei 250 km/h) wird auf der Dauerausstellung gezeigt. Zu sehen sind unter anderem auch der Prototyp der Münch Mammut 2000, zirka 30 Motorradtanks, die passgenau für Maschine und Fahrer angefertigt wurden, zwei seltene Umbauten mit Beiwagen und ein Trike, in dem Münch-Teile verwendet wurden.

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Die Friedel Münch Ausstellung ist ab sofort in der Raumfahrthalle des Technik Museum Speyer zu sehen. Weitere Informationen gibt es unter www.technik-museum.de.

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