Neuauflage Werner-Rennen 2018 Tickets 149 Euro

30 Jahre danach - Werner und Holgi werden es noch einmal tun: 2018 wird es tatsächlich eine Neuauflage des legendären Werner-Rennens geben.

Es ist Fakt, das legendäre Werner-Rennen von 1988 geht 30 Jahre später in eine nächste Runde: Die Neuauflage startet im Rahmen eines Festivals vom 30 August bis 2. September 2018 am selben Schauplatz wie einst. Der Flugplatz von Hartenholm (zwischen Hamburg und Kiel) wird sich dafür „in ein buntes Festival-Gelände verwandeln“, versprechen die Veranstalter.

2018 sorgen Profis dafür, dass die Neuauflage nicht im gleichen Organisations-Chaos wie damals versinkt. Hinter dem Event, das von Live-Bands und weiteren Attraktionen begleitet werden soll (das Rahmenprogramm ist noch in der Mache) steckt das Orga-Team von Wacken. Die Veranstalter des legendären Heavy-Metal-Festivals dürften wissen, was sie tun.

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Jugend-Tickets ab 49 Euro, regulär 149 Euro

Auf einer Pressekonferenz in Kiel hat Rötger Feldmann alias Brösel angekündigt, gemeinsam mit seinem Schrauber Ölfuß den von vier Horex-Motoren angetriebenen „Red-Porsche-Killer“ auf Vordermann zu bringen - „damit das endlich mal klappt!“ Aber auch Holgi, im richtigen Leben der Kieler Kneipenwirt Holger Henze, ist nicht faul. Sein roter Porsche 911 S aus Baujahr 1967 hat zwar zwischenzeitlich ein H-Kennzeichen, soll aber auf 600 PS getuned werden.

Karten für Werner – Das Rennen 2018 gibt es ab 13. Mai, 10 Uhr, unter www.werner-rennen.de. Jugend-Tickets kosten 49 Euro, reguläre Vier-Tages-Tickets (inkl. Camping, Parkplatz und Gebühren) 149 Euro. Die ersten 10.000-Blitzbucherkarten mit kostenlosem T-Shirt sind laut Veranstalter mittlerweile ausverkauft.

Alles originool? Wenn der Verlierer wieder wie einst behandelt werden soll, dann fangt schon mal an, Katzenscheiße zu sammeln.


Werner-Rennen 1988

200.000 Besucher, Tankwagen voller Flens-Pils, Wurstblinker dazu und der Verlierer wurde mit Katzenscheiße beworfen – 1988 schrieb das Werner-Rennen von Hartenholm Zeit-Geschichte. Dass es nach wenigen Sekunden schon vorbei war und Brösel alias Rötger Feldmann seinen von vier Horex-Motoren getriebenen „Red Porsche Killer“ gar nicht erst auf Touren brachte, weil er sich beim Start verschaltet hatte, geschenkt. Es war ne goile Party – und Holgi in seinem roten 911er „war gedopt.“

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