Szene: Harley-Davidson-Treffen Harley-Davidson-Treffen am Faaker See

Okay, die Angelegenheit heißt offiziell "European Bike Week". In der Praxis ist es Europas größtes Harley-Treffen. Das 2010er-Fazit.

Foto: Herder
Regel Nummer eins beim Paradefahren: Wenn mattschwarzer Jethelm, dann böse gucken! Die Träger lustiger Kostüme oder noch lustigerer Helme dürfen aber lächeln und winken - die Regel Nummer zwei.
Regel Nummer eins beim Paradefahren: Wenn mattschwarzer Jethelm, dann böse gucken! Die Träger lustiger Kostüme oder noch lustigerer Helme dürfen aber lächeln und winken - die Regel Nummer zwei.

Wenn sich 24715 Harley-Fahrer und 285 Besitzer von Fremdfabrikaten zwei Stunden lang in Reih und Glied aufstellen und anschließend drei Stunden lang den öffentlichen Straßenverkehr Kärntens lahm legen, heißt das „Parade“. Und dabei kommt schon eine Menge zusammen: 167 brüllend komische Kuh-Kostüme, 96 unglaublich witzige Paulchen-Panther-Verkleidungen, 1378 total individuelle Wikinger-Helme, 47 täuschend echte Elvis-Imitatoren und 392 Nonnen mit Strapsen. Vom 7. bis zum 12. September sorgten rund 100000 Menschen mit schwarzen Jethelmen und Sonnenbrillen auf 75000 Maschinen dafür, dass auf dem rund zehn Kilometer langen, als Einbahnstraße ausgewiesenen Rundkurs um den Faaker See oft nichts mehr ging. Stop-and-go statt Saus und Braus – echt voll geil!

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