Federungskomfort (10 P.): Bretthart oder zu soft - MOTORRAD-Tester unterschiedlichen Gewichts geben an, wie komfortabel das Fahrwerk abgestimmt ist.

Federungskomfort So testet MOTORRAD: Federungskomfort

Während der Test-Runde, auf dem Top-Test-Parcours und mit der 1000 Punkte-Wertung nimmt MOTORRAD jede einzelne Maschine genau unter die Lupe. Getestet wird auch, ob die Federung Unebenheiten schluckt oder an den Fahrer weitergibt.

Foto: Archiv
Komfort ist wichtig, doch darf die Federung nicht durchschlagen, oder das Motorrad sich aufschaukeln.
Komfort ist wichtig, doch darf die Federung nicht durchschlagen, oder das Motorrad sich aufschaukeln.

Geschmäcker sind verschieden: Der eine mag es gern knackig, der andere möglichst sanft. Aber im Alltagsbetrieb unterscheiden sich die Anforderungen an Federelemente grundsätzlich nicht. Zunächst einmal müssen die Räder am Boden bleiben, sollen selbst auf Hoppelpisten nie den Bodenkontakt verlieren. Stempeln beim Bremsen und beim Beschleunigen sind Mängel, die zu Punktabzügen führen. Ein gewisser Komfort ist sicherlich wichtig, die Federung soll einzelne Unebenheiten möglichst schlucken, also fein ansprechen und sauber dämpfen. Andererseits darf der Komfort nicht so weit gehen, dass sich die Maschine auf welligem Untergrund aufschaukelt oder gar bei größeren Fahrbahnunebenheiten durchschlägt. Maximal 40 Punkte kann sich ein Motorrad hier verdienen, Vorder- und Hinterradfederung sind daran jeweils zur Hälfte beteiligt. Die Victory Vegas erreicht hier nur schwache 4 Punkte. Wie gut ein Fahrwerk abgestimmt sein kann zeigt Aprilia mit der RSV4R, sie heimst satte 19 von 20 möglichen Punkten ein.


> Fahrbericht  Aprilia RSV4R in PS 12/2009

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