Geradeauslaufstabilität (20 P.): Bei Sportlern ist das in der Regel kein Problem, aber eine voll beladenen Reiseenduro kann bei hohen Geschwindigkeiten anfangen zu pendeln - das gibt Punktabzug.

Geradeauslaufstabilität So testet MOTORRAD: Geradeauslaufstabilität

Während der Test-Runde, auf dem Top-Test-Parcours und mit der 1000 Punkte-Wertung nimmt MOTORRAD jede einzelne Maschine genau unter die Lupe. In diesem Kapitel: die Bewertung des Geradeauslaufs.

Foto: Gargolov
Die Geradeauslaufstabilität ist bei modernen Sportlern in aller Regel einwandfrei.
Die Geradeauslaufstabilität ist bei modernen Sportlern in aller Regel einwandfrei.

Die älteren Biker erinnern sich vielleicht noch an die achtziger Jahre, als Zubehörverkleidungen auf geraden Strecken Gold-Wing-Fahrer schwer ins Schlingern brachten und in Einzelfällen gar zum Sturz führten. Ein Extrembeispiel, bei dem labberige Fahrwerke und ungünstige Randbedingungen eine unglückliche Allianz bildeten, was in dieser Form heute gottlob nicht mehr vorkommt. Ziemlich unangenehm können sich aber auch einige aktuelle Maschinen aufführen. Manch voll beladene Reiseenduro oder manches übermotorisierte Naked Bike neigt bei Topspeed zu einem wenig erbaulichen Eiertanz, der nicht nur übervorsichtige Zeitgenossen freiwillig das Gas zudrehen lässt. Bei den hyperschnellen modernen Supersportlern mit ihren steifen Fahrwerken liegt der Hund eher im Lenkerschlagen (Kickback) begraben, was im Abschnitt Sicherheit gesondert bewertet wird. Die Geradeauslaufstabilität ist bei ihnen in aller Regel einwandfrei.

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