Konzeptvergleich: Preisgünstige Motorräder

A&P

Attraktiv und preiswert, das sind sie. Den Beweis dafür haben Aprilia Pegaso 650 Garda, der Kawasaki W 650, der Suzuki SV 650 und Yamaha XJ 600 N bereits in diversen Tests erbracht. Ein Konzeptvergleich mit vier ganz unterschiedlichen Charakteren.

Diese Motorräder bewegen Deutschland. Die SV und die XJ zahlenmäßig, die W 650, weil kein anderer Hersteller bislang den Mut hatte, für so kleines Geld so einen retroklassischen Hingucker auf die Räder zu stellen – und die Aprilia Pegaso 650 zumindest insofern, dass sie hierzulande zwar wenig beachtet, aber eine ebenso gute wie günstige Alternative zur beliebten Funduro BMW F 650 ist.
Doch zurück zu den nackten Tatsachen, den Zahlen: Beispiel Yamaha XJ 600 N. Zusammen mit ihrer halbverkleideten Schwester S seit Jahren eines der meistverkauften Motorräder in Deutschland. Insgesamt brachte Yamaha sage und schreibe 33535 XJ an den Mann respektive die Frau. Sie hat was, diese XJ. Zwar noch immer kein kombiniertes Zünd- und Lenkschloss, aber dafür eine ganz spezielle Ausstrahlung. Mag der proper verarbeitete Vierzylinder inzwischen vielleicht etwas bieder wirken, vermittelt er aber gleichzeitig Solidität. Typ bester Kumpel, der einen nie im Stich lässt. Möglicherweise mit ein Grund, warum die XJ gerade in Deutschland so erfolgreich ist.
Solide, so gibt sie sich auch beim Fahren. Vertrauen erweckend die relativ niedrige Sitzposition, der hervorragende Knieschluss, der breite, gut gekröpfte Lenker. Gleichzeit aber kein Motorrad, auf dem sich ein normal gewachsener Mitteleuropäer vorkommt, als habe er seinem kleinen Bruder versehentlich die 125er abgegriffen. Eine ausgewachsene Maschine, deren Motor einem auch unter voller Zuladung mit Gepäck nie einen gequälten Eindruck vermittelt. Klar, nominell 61 Pferdestärken sind für eine 600er mittlerweile ein sehr konservativer Wert. Doch wie so oft im Lebenkommt es eben darauf an, was man daraus macht. Der luftgekühlte Zweiventiler jedenfalls das Beste. Die Fahrleistungen können sich sehen lassen, genügen für die flotte Landstraßenfahrt allein oder die Urlaubstour zu zweit jederzeit.
Alles in allem ein kultivierter Reihenvierer, lediglich im mittleren Drehzahlbereich machen sich Vibrationen an Lenker und Fußrasten bemerkbar. Mag ihn auch manch einer einen Langeweiler nennen, weil er nie zu Temperamentsausbrüchen neigt, so what: Das betont weich abstimmte XJ-Fahrwerk wäre mit dererlei Übermut ohnehin überfordert. In schnelleren Kurven, garniert mit kleinen Unebenheiten, deutet das direkt angelenkte Zentralfederbein mit Pumpen an, dass seine Belastungsgrenze erreicht ist. Und die Gabel geht nicht nur bei heftigem Verzögern dann und wann auf Block. Nebenbei bemerkt: Seit Yamaha der XJ-Baureihe eine zweite Bremsscheibe spendiert hat, verzögert sie überaus befriedigend.
Mehr als das kann der Bremsanlage der Suzuki SV 650 bescheinigt werden. Beinahe ein Gedicht, genau die richtige Mischung aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und Verzögerungsleistung. Überfordert ihren Fahrer nie. Der Rest der SV übrigens auch nicht. Von null auf den dritten Platz der Zulassungshitparade geschossen, das SV-Geschwisterpaar. Damit scheint Suzuki den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Endlich mal ein Hersteller, der bei den preisgünstigeren Motorrädern nicht nur einen »Oldie but Goldie«- Reihenvierzylinder in einen Doppelschleifenrahmen steckt, und fertig ist die Laube. Nein, man beschritt Neuland und pflanzte einen kompakten, neu gezeichneten 650er-V-Twin in einen filigranen Alu-Gitterrohrrahmen. Ein gelungenes Gesamtpakt.
Ohne Fehl und Tadel, dieser kleine Zweizylinder, sieht man mal vom manchmal etwas verzögerten Ansprechverhalten beim schnellen Gasaufreißen ab. Geht wie am Schnürchen, das verbrauchsgünstige Aggregat, und zwar auch aus dem Drehzahlkeller. Genau wie man das von einem Zweizylinder erwartet. Beinahe zukunftsweisend, hätte Suzuki ihm auch noch eine Einspritzung und G-Kat spendiert. Na ja, wäre wohl etwas viel verlangt, für 11090 Mark.
Eine etwas straffer abgestimmte Gabel hingegen, die hätte eigentlich drin sein müssen. Würde dem super-handlichen Spaßmobil mit seiner bequem-entspannten Sitzposition gut zu Gesicht stehen. Steigt man direkt von der Yamaha auf die SV um, wirkt die leichte und wendige Suzuki im ersten Moment fast ein wenig nervös.
Keine Spur von Nervosität, sondern beinahe schon Bierruhe strahlt ein anderes Twin-Konzept aus: das der Kawasaki W 650. Ebenfalls ein großer Wurf. Der Hingucker dieses Quartetts, keine Frage. Wirkt die Suzuki in manchen Details etwas lieblos - oder freundlicher ausgedrückt: unfertig -, überzeugt die W 650 mit liebevoll arrangierten Detaillösungen. Und dann dieser Motor. Technikfetischisten geht beim Anblick des W 650-Parallel-Twins das Herz über. Das Sahnehäubchen: die Königswelle. Und der stilechte Kickstarter. Auf den E-Starter darf getrost verzichtet werden. Nur Mut, er springt nach Altvätersitte auf den ersten Tritt an, der 676 cm³ große Vierventiler. Richtig gelesen: vier. Ein Zugeständnis an die Moderne. Und nimmt klaglos und ohne Ruckeln sofort Gas an. Aus den beiden Ballonendstücken ertönt ein dezent-wohltuender Klang. Nur Nostalgiker werden bemängeln, dass eine Triumph Bonneville von annodubak schöner getönt habe.
Beim Fahren erschließt sich einem die W 650 nicht unbedingt sofort. Nassforsche Buben unter 30, über Jahre von modernen Sportmotorrädern malträtiert und von supersportlichen Reifendimensionen verzogen, haben am Anfang kleine Umgewöhnungsprobleme. Diesen trennscheibenähnlichen Reifen soll man sich anvertrauen? Man kann. Und eine Sitzbank kann so schmal und so bequem sein. Aha. Und die Tankpads sind nicht nur Zierrat, sondern nützliches Hilfsmittel. So, so. Denn mit den Knien am Tank fährt sich das Retro-Bike noch einfacher, noch relaxter.
Dann lässt sich auch über das Eigenleben, das die W 650 bei forscheren Kurvengeschwindigkeiten entwickelt, lässig hinwegsehen. Na gut, ihre einsame Scheibenbremse im Vorderrad, die ist nicht gerade ein Brüller. Aber wer sich einmal damit abgefunden hat, vielleicht auch mal ein oder zwei Nächte über die W 650 geschlafen hat, der wird die richtige Einstellung zu Kawasakis Retro-Bike finden. Nur keinen Stress, keine Hektik aufkommen lassen, das mag sie nicht. Wer das verinnerlicht hat, den entschädigt die W für ihre Eigenheiten mit hoher Zielgenauigkeit beim genüsslichen Kurvenschwingen.
Kurven, möglichst auf Landstraßen der miesesten Kategorie, das ist das Stichwort für die Aprilia Pegaso 650 Garda. Die mit dem Fünfventil-Motor von Rotax. Hat über die Jahre eine erstaunliche Metamorphose durchgemacht: vom rauen, aber herzlichen Enduro-Eintopf zur sanften Alleskönnerin. Vor allem als Garda-Ausführung auch zu zweit unbedingt reisetauglich. Macht Schottereinlage mit, derberes Gelände überlässt sie inzwischen anderen. Lässt sich mindestens ebenso bequem fahren wie die W 650, nimmt einem aber auch schnellere Landstraßeneinlagen nicht krumm. Verfügt über ein fein ansprechendes Fahrwerk mit einem genial einfach einzustellenden Federbein hinten.
Der Einzylinder der Pegaso hat im Lauf der Jahre zwar etwas an Spitzenleistung eingebüßt, dafür ist ihm Kettenschlagen und schlechtes Ansprechverhalten fremd. Vom Charakter her eher der ruhige Typ, sowohl, was die mechanischen Geräusche anbetrifft, als auch die Art und Weise, wie er seine Leistung rüberbringt: ohne Loch, aber auch ohne fühlbare Leistungsspritze. Dafür kann die Pegaso nicht nur im Vergleich zur XJ beanspruchen, etwas Besonderes zu sein. Auch ihre direkten Konkurentinnen BMW F 650 und Honda Dominator stehen an jeder Ecke.
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Daten Yamaha XJ 600 N

Motor: Luftgekühlter Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor, zwei obenliegende, kettengetriebene Nockenwellen, zwei über Tassenstößel betätigte Ventile pro Zylinder, Naßsumpfschmierung, Mikuni-Gleichdruckvergaser, Ø 28 mm, kontaktlose Transistorzündung, keine Abgasreinigung, E-Starter, Drehstromlichtmaschine 280 W, Batterie 12 V/8 Ah.Bohrung x Hub 58,5 x 55,7 mmHubraum 599 cm³Verdichtungsverhältnis 10 : 1Nennleistung 45 kW (61 PS) bei 8500/minMax. Drehmoment 55 Nm (5,6 kpm) bei 7000/minKraftübertragung: Primärantrieb über Kette, mechanisch betätigte Mehrscheiben-Ölbadkupplung, Sechsganggetriebe, O-Ring-Kette.Fahrwerk: Doppelschleifenrahmen aus Stahlrohr, Telegabel, Standrohrdurchmesser 38 mm, Zweiarmschwinge aus Stahlrohren, Zentralfederbein direkt angelenkt, mit verstellbarer Federbasis, Scheibenbremse vorn mit Doppelkolbensattel, Ø 320 mm, Scheibenbremse hinten mit Zweikolbensattel, Ø 245 mm, Alu-Gußräder.Alu-Gußräder 2.50 x 17; 3.50 x 18Reifen 110/80 H 17; 130/70 H 18Fahrwerksdaten: Radstand 1445 mm, Lenkkopfwinkel 65 °, Nachlauf 97 mm, Federweg v/h 140/110 mmMaße und GewichteL/B/H 2060/730/1220 mmSitzhöhe 785 mmWendekreis 4880 mmGewicht vollgetankt 213kgZulässiges Gesamtgewicht* 397 kgZuladung 184 kgRadlastverteilung v/h 46/54 %Tankinhalt/Reserve* 17/3,5 LiterGarantie Zwei Jahre ohne KilometerbegrenzungFarben Rot, DunkelblauLeistungsvarianten 61 PS (45 kW)Preis inkl. MwSt. 9120 MarkNebenkosten 275 Mark

Fazit Kawasaki W 650

Well done, Kawasaki. Die Gradwanderung zwischen Kitsch und Kunst ist gelungen. Auch hartnäckige Triumph-Fans müssen der sympathischen W 650 Respekt zollen. Den tollen Sound des Königswellen-Twins geniessen und stressfrei über Landstraßen gleiten, das klappt auf der W hervorragend. Vielleicht einer der besten »Cruiser« auf dem Markt. Kleine Fahrwerksschwächen sieht man Kawasakis Nostalgie-Bike deshalb gern nach.

Fazit Aprilia Pegaso 650 Garda

Es war halt schon immer etwas teurer, ein italienisches Motorrad zu fahren, denken Sie? Falsch. Die Pegaso 650 Garda beweist das Gegenteil. Sie kostet knapp 800 Mark weniger als ihre ungleich erfolgreichere »Schwester« BMW F 650 und bietet als Bonbon auch noch ein serienmäßiges Gepäcksystem. Wegen ihres kultivierten Einzylinders und guten Fahrwerks bietet sie sich als touristische Alleskönnerin geradezu an.

Daten Suzuki SV 650

Motor: Wassergekühlter Zweizylinder-Viertakt-90-Grad-V-Motor, zwei obenliegende, kettengetriebene Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder, Tassenstößel, Naßsumpfschmierung, Mikuni-Gleichdruckvergaser, Ø 39 mm, Digitalzündung, keine Abgasreinigung, E-Starter, Drehstromlichtmaschine 300 W, Batterie 12 V/10 Ah.Bohrung x Hub 81 x 62,6 mmHubraum 645 cm³Verdichtungsverhältnis 11,5 : 1Nennleistung 52 kW (71 PS) bei 9000/minMax. Drehmoment 62 Nm (6,3 kpm) bei 7500/minKraftübertragung: Primärantrieb über Zahnräder, mechanisch betätigte Mehrscheiben-Ölbadkupplung, Sechsganggetriebe, O-Ring-Kette, Sekundärübersetzung 45:15.Fahrwerk: Gitterrohrrahmen aus Alu-Profilen, geschraubtes Rahmenheck, Motor mittragend, Telegabel, Standrohrdurchmesser 41 mm, Zweiarmschwinge aus Alu-Profilen, Zentralfederbein mit Hebelsystem, verstellbare Federbasis, Doppelscheibenbremse vorn, Doppelkolbensättel schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Ø 290 mm, Scheibenbremse hinten Zweikolbensattel, Ø 240 mm.Alu-Gußräder 3.50 x 17; 4.50 x 17Reifen 120/60 ZR 17; 160/60 ZR 17Fahrwerksdaten: Radstand 1430 mm, Lenkkopfwinkel 65 °, Nachlauf 100 mm, Federweg v/h 120/125 mmMaße und GewichteL/B/H 2060/800/1220 mmSitzhöhe 800-660 mmWendekreis 6240 mmGewicht vollgetankt 189 kgZulässiges Gesamtgewicht* 400 kgZuladung 211 kgRadlastverteilung v/h 48/52 %Tankinhalt/Reserve* 16 LiterGarantie zwei Jahre ohne KilometerbegrenzungFarben Schwarz, Rot, (Blau: nur in der 71 PS Version)Leistungsvarianten 25 kW (34 PS)Preis inkl. MwSt. 10 840 MarkNebenkosten 250 Mark

Daten Kawasaki W 650

Motor: Luftgekühlter Zweizylinder-Viertaktmotor, eine Ausgleichswelle, eine obenliegende, königswellengetriebene Nockenwelle, vier Ventile pro Zylinder, Nass-Sumpfschmierung, Keihin-Gleichdruckvergaser, Ø 34 mm, digitale Transistorzündung, Sekundärluftsystem (KCAS), E-und Kickstarter, Drehstromlichtmaschine 252 W, Batterie 12 V/12 Ah.Bohrung x Hub 72 x 83 mmHubraum 676 cm³Verdichtungsverhältnis 8,7 : 1Nennleistung 37 kW (50 PS) bei 7000/minMax. Drehmoment 56 Nm (5,7 kpm) bei 5500/minKraftübertragung: Primärantrieb über Zahnräder, mechanisch betätigte Mehrscheiben-Ölbadkupplung, Fünfganggetriebe, O-Ring-Kette.Fahrwerk: Doppelschleifenrahmen aus Stahlrohr, Telegabel, Standrohrdurchmesser 39 mm, Zweiarmschwinge aus Stahlrohren, zwei Federbeine, verstellbare Federbasis, Scheibenbremse vorn, Doppelkolbensattel schwimmend gelagerte Bremsscheibe, Ø 300 mm, Trommelbremse hinten,, Ø 160 mm.Speichenräder mit Alu-Felgen 2.15 x 19; 2.75 x 18Reifen 100/90 - 19 H ; 130/80 - 18 H Fahrwerksdaten: Radstand 1450 mm, Lenkkopfwinkel 63,5 °, Nachlauf 105 mm, Federweg v/h 130/85 mmMaße und GewichteL/B/H 2190/910/1310 mmSitzhöhe 800 mmWendekreis 5180 mmGewicht vollgetankt 215 kgZulässiges Gesamtgewicht* 395 kgZuladung 180 kgRadlastverteilung v/h 46/54 %Tankinhalt 15 LiterGarantie zwei Jahre ohne KilometerbegrenzungFarben Rot/Beige, Silber/BlauLeistungsvarianten 25 kW (34 PS)Preis inkl. MwSt. 11 690 MarkNebenkosten 300 Mark

Daten Aprilia Pegaso 650 Garda

Motor: Wassergekühlter Einzylinder-Viertaktmotor, eine Ausgleichswelle, zwei obenliegende, kettengetriebene Nockenwellen, fünf Ventile pro Zylinder, radial angeordnet,Tassenstößel, ein Kipphebel, Trockensumpfschmierung, zwei Mikuni-Gleichdruckvergaser, Ø 33 mm, kontaktlose Kondensatorzündung (CDI), keine Abgasreinigung, E-Starter, Drehstromlichtmaschine 180 W, Batterie 12 V/14 Ah.Bohrung x Hub 100 x 83 mmHubraum 652 cm³Verdichtungsverhältnis 9,1 : 1Nennleistung 36 kW (49 PS) bei 54/minMax. Drehmoment 54 Nm (5,5 kpm) bei 5000/minKraftübertragung: Primärantrieb über Zahnräder, mechanisch betätigte Mehrscheiben-Ölbadkupplung, Fünfganggetriebe, O-Ring-Kette.Fahrwerk: Einschleifenrahmen aus Stahlrohr mit verschraubten Alu-Profilen, Upside-down-Gabel, Gleitrohrdurchmesser 40 mm, Zweiarmschwinge aus Stahlprofilen, Zentralfederbein mit Hebelsystem, verstellbare Federbasis und Zugstufendämpfung, Scheibenbremse vorn, Doppelkolbensattel, Ø 300 mm, Scheibenbremse hinten, Einkolbensattel, Ø 220 mm.Speichenräder mit Alu-Felgen 2.15 x 19; 3.00 x 17Reifen 100/90 - 19; 130/80 R 17Fahrwerksdaten: Radstand 1480 mm, Lenkkopfwinkel 62 °, Nachlauf 109 mm, Federweg v/h 180/165 mmMaße und GewichteL/B/H* 2240/880/1265 mmSitzhöhe 850 mmWendekreis* mmGewicht vollgetankt 201 kgZulässiges Gesamtgewicht* 380 kgZuladung 179 kgTankinhalt/Reserve* 22,2/5 LiterGarantie drei Jahre ohne KilometerbegrenzungFarben Silber 34 PS (25 kW)Preis inkl. MwSt. 11 590 MarkNebenkosten 285 Mark

Fazit Suzuki SV 650

Leicht, stark und schnell: das Funbike dieses Vergleichs, die SV 650. Wirkt in manchen Details etwas unfertig und lieblos, entschädigt dafür mit einem Prachtkerl von V2-Motor, der nur beim Spritverbrauch geizt. Die Fahrleistungen sind in dieser Preisklasse konkurrenzlos. Ein spurt- und durchzugsstarkes Motorrad für den beherzten Landstraßen-Freak, der sich allerdings eine straffer abgestimmte Gabel wünscht.

Fazit Yamaha XJ 600 N

Der gute Kumpel, der einen nicht im Stich läßt: die XJ 600 N. Ein sehr bequemes Motorrad mit robustem Motor, das einem beim Fahren keine Rätsel aufgibt. Aufgrund des hohen Sitzkomforts auch für traute Zweisamkeit geeignet. Das Fahrwerk kommt dann aber an seine Grenzen, weil es sehr komfortabel abgestimmt ist. Sollte man der XJ aber nachsehen. Trotz ihres günstigen Preises bietet sie eine gute Verarbeitungsqualität.

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