Windschutz (20 P.): Der Windschutz der BMW R 1200 RT gehört zu den besten überhaupt - der Oberkörper wird entlastet und es gibt keine störenden Verwirbelungen.

Windschutz So testet MOTORRAD: Windschutz

Während der Test-Runde, auf dem Top-Test-Parcours und mit der 1000 Punkte-Wertung nimmt MOTORRAD jede einzelne Maschine genau unter die Lupe und bewertet auch den Windschutz.

Foto: jkuenstle.de
Windschutz (20 P.): Der Windschutz der BMW R 1200 RT gehört zu den besten überhaupt - der Oberkörper wird entlastet und es gibt keine störenden Verwirbelungen.
Windschutz (20 P.): Der Windschutz der BMW R 1200 RT gehört zu den besten überhaupt - der Oberkörper wird entlastet und es gibt keine störenden Verwirbelungen.

Dass einem der Wind um die Ohren pfeift, macht für viele den besonderen Reiz des Motorradfahrens aus, auch wenn das auf Dauer und bei hohem Tempo eine ziemlich ungemütliche Sache werden kann. Komfortabler ist da sicherlich eine Verkleidung, die die Luftströmung möglichst weitgehend um den Fahrer herumleitet. Doch gesetzliche Vorschriften schränken den Windschutz ein, da sie etwa die Höhe der Verkleidungsscheibe begrenzen. Am Rand kommt es zu Turbulenzen und Wirbelschleppen infolge des Strömungsabrisses an Verkleidungskanten. Wenn diese ungünstig auf den Körper des Fahrers treffen, wird er mehr oder weniger kräftig durchgerüttelt. Besonders unangenehm sind turbulente Strömungen am Helm, die laute Geräusche verursachen. Verstellbare Verkleidungsscheiben bieten den Vorteil, dass die Strömung den individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann. Große Tourer-Verkleidungen können theoretisch bis zu 20 Punkte sammeln, die beste Bewertung erhielt bisher die BMW K 1200 LT mit 19 Punkten. Auch die Honda Pan European und die Kawasaki 1400 GTR schneiden mit jeweils 18 Punkten sehr gut ab. Unverkleidete Motorräder bekommen grundsätzlich keine Punkte.

 

> Vergleichstest mit der Kawasaki 1400 GTR in MRD 26/2009

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