Britischer Tester-Kollege verunglückt bei BMW-GS-Vorstellung Zum Tod von Kevin Ash

Ein tragischer Unfall überschattet die Pressevorstellung der neuen BMW R 1200 GS in Südafrika: Der britische Motorradjournalist Kevin Ash ist am Dienstag bei einer Offroad-Passage gestürzt und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen.

Foto: The Telegraph

Die Nachricht löste in der Redaktion MOTORRAD erst Ungläubigkeit, dann Fassungslosigkeit aus. Viele der Kollegen hatten den stets freundlichen Briten persönlich gekannt, namentlich war er allen seit Jahren ein Begriff.

 

Kevin Ash war nicht nur ein hochgradig erfahrener Tester und Journalist. Seine Karriere hatte 1991 mit der Gründung eines Motorradmagazins begonnen. Er galt als eine der Schlüsselfiguren der britischen Motorradszene. Seine Website www.ashonbikes.com läuft über vor Beileidsbekundungen erschütterter englischer Motorradfahrer.

 

Das Unglück ereignete sich am Dienstag während des zweiten von zwei Fahrtagen der britischen Journalistengruppe am Südrand der Großen Karoo-Wüste nördlich der südafrikanischen Stadt George. Als nächstes hätten, so die BMW-Planung, die deutschen Journalisten an der Reihe sein sollen. Für MOTORRAD war Test-Chef Gert Thöle bereits nach Südafrika abgereist, als die Nachricht in der Redaktion eintraf.

Die Presseveranstaltung, so berichtet Thöle aus George, ist vorerst unterbrochen. Die genauen Umstände des Unfalls seien noch weitgehend unklar. Zur Klärung arbeitet BMW mit der südafrikanischen Polizei zusammen.

 

Damit steht fest, dass das Unglück auch unmittelbare Auswirkungen auf die geplante Berichterstattung von MOTORRAD hat. Doch in einem solchen Augenblick treten die Gedanken an das eigene Tun zurück.

 

Kevin Ash wurde 53 Jahre alt. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen des Kollegen. Er hinterlässt eine Ehefrau und drei Töchter.

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