Simon Andrews tödlich verunglückt Schwerer Unfall bei den North West 2000

Der Brite Simon Andrews, der beim irischen Straßen-Klassiker North West 200 am vergangenen Samstag in der vierten Runde des Superstock-Rennens gestürzt war, ist tot. Der für das deutsche Penz.13-Team auf der BMW HP4 startende erfahrene Roadracer erlag am Montag seinen schweren Verletzungen.

Foto: Henniges

Der 31-jährige Andrews aus Evesham/Worcestershire starb im Belfaster Royal Victoria Hospitel im Beisein von Eltern und Freundin, nachdem es noch am Sonntag nach einer Verbesserung des Zustands ausgesehen hatte. Andrews war im zweiten Superstock-Rennen gestürzt, nachdem er die beiden Superbike- und Superstock-Rennen auf der BMW HP4 im Team von Rico Penzkofer jeweils als Sechster beendet hatte.

Der Einsatz bei der North West 200 war Andrews erster Renneinsatz nach dem schweren Sturz bei den 24 Stunden von Le Mans im vergangenen Jahr. Damals – noch im Team Honda TT Legends zusammen mit Michael Dunlop und John McGuinnes – hatte sich Andrews bei einem Massencrash mehrere Wirbel, beide Beine, die Schulter, einen Unterarm und mehrere Rippen gebrochen.

Für die Saison 2014 hatten Andrews und Penzkofer einen Vertrag für die Tourist Trophy, die North West 200 und den Macau-Grand Prix abgeschlossen. Zudem sollte Andrews Ersatzfahrer beim Bol d'Or und bei den 24 Stunden von Le Mans sein sowie beim World Endurance Superstock Cup antreten.

MOTORRAD schließt sich den Worten von Rico Penzkofer, Team Principal Penz13.com, an: "In solchen Momenten habe ich keine Worte. Road Racings sind unser Leben, unsere Leidenschaft, unsere Welt, aber an Tagen wie diesen haben wir leider auch mit der Kehrseite der Medaille zu leben. Worte können die Wunden heute nicht heilen, aber wir wünschen Simons Familie alle Stärke und Kraft, die sie in diesen schwierigen Zeiten brauchen. Simon, Mate, wir alle werden dich nie vergessen."

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