Ural Wolf 750

Ural 750 Wolf
Hersteller: Ural

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2008

Sie ist wirklich nett gemacht, die Wolf, und dem Geiste des Choppens mehr verpflichtet als die gesamte westliche Meterware. Im Rahmen der Standard-Ural steckt vorn eine gereckte Gabel aus italienischer Herstellung, der Fahrersitz schmiegt sich tief in die Maschine, ein Riesengeweih von Lenker und weit vorverlegte Rasten komplettieren das Easy-Rider-Outfit. Dazu würde ein Motor mit Knall passen, damit kann der altehrwürdige Zweiventil-Boxer leider nicht dienen. Er taugt mehr für gemütliches Traben.

Modell: Ural 750 Wolf
Hubraum:  cm³
Leistung KW (PS):  ()
Zylinder: R 0
Takt: Viertakt
Höchstgeschwindigkeit:  km/h
Verbrauch: 
Sitzhöhe: 
Trockengewicht: 

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2007

Immer wieder erstaunt, wie stilsicher echte Rocker ihre Bikes kreieren. Echt, die Brüder haben’s drauf, und das bewiesen die Moskauer Höllenengel vor Jahren bei der Umgestaltung einer biederen Ural in einen einsamen Steppenwolf. Gereckte Gabel, vorverlegte Rasten, ins Rahmendreieck geschmiegte, schmale Bank, Chrom allerorten. Schön flach das Teil, schön auffällig. Am mit Scheibenbremsen aufgewerteten Fahrwerk kann es nicht liegen, wenn der Wolf so selten den Weg nach Westen findet. Das ist bei anderen Choppern noch viel unbequemer und sturer. Der altertümliche Boxer jedoch, der begrenzt mit seinen eher matten 41 PS die Rudelbildung.

Modell: Ural Wolf 750
Hubraum:  cm³
Leistung KW (PS):  ()
Zylinder: R 0
Takt: Viertakt
Höchstgeschwindigkeit:  km/h
Verbrauch: 
Sitzhöhe: 
Trockengewicht: 

2006

Es wird als eines der größeren Versäumnisse in die Motorradgeschichte eingehen, dass russische Rocker die Ural nicht als Kult-Gerät installieren konnten. Nein, wollten. Erst erlaubt ihnen der rührige Hersteller, beim Bau eines Choppers zu assistieren, verchromt und vertüddelt die 750er-Ural, wie ihm geheißen. Und dann kommen die Jungs zu Geld und kaufen Harley. Jetzt liegt die Hoffnung auf dem deutschen Export-Markt, denn seit Verschwinden der BMW-Cruiser gibt’s außer Ural nur noch V-Motoren in der Szene. Das ist wirklich langweilig. Was sich von der Wolf nicht sagen lässt. Die ist so archaisch, wie russische Rocker immer sein wollten. Nur bescheidener.

Modell: Ural Wolf 750
Hubraum:  cm³
Leistung KW (PS):  ()
Zylinder: R 0
Takt: Viertakt
Höchstgeschwindigkeit:  km/h
Verbrauch: 
Sitzhöhe: 
Trockengewicht: 

2005

Aus der Zeit unmittelbar nach Easy Rider sind noch radikal gechoppte BMW mit dem uralten Rahmen und seiner Geradweg-Hinterradfederung bekannt. Flach, ehrlich, unbequem. Wer in gelebter Nostalgie mal wieder 66 Zentimeter tief über den Asphalt boxern möchte, der greift zur Ural Wolf. Und hat dank zweier serienmäßiger Fußrastenanlagen die freie Wahl, seine Unterschenkel von vorn oder von unten mit Heizluft von den Zylindern wärmen zu lassen. Zum Schalten übrigens taugt das Normalgestänge besser, dennoch verlangt das Vierganggetriebe einen kräftigen Tritt. Weniger Kraft verlangt der Wolf beim Bremsen. Manchmal heult er dabei, aber ganz leise.

Modell: Ural Wolf 750
Hubraum:  cm³
Leistung KW (PS):  ()
Zylinder: R 0
Takt: Viertakt
Höchstgeschwindigkeit:  km/h
Verbrauch: 
Sitzhöhe: 
Trockengewicht: 

2004

Rocker schrauben gern. Heißt es. Rocker stehen auf Individualität. Heißt es. Kann aber nicht sein, denn sonst müssten alle Kuttenträger längst Ural Wolf fahren. Viel bastelintensiver als die neuen Harleys mit ihren Hydrostößeln. Und viel seltener als jedes Milwaukee-Eisen. Außerdem versehen mit dem serienmäßig höchsten Ape Hanger der Welt. Gut, in Russland sah das mal anders aus: Da haben die Jungs von den Night Wolves sogar mitentwickelt und den braven Werkern von Ural vorverlegte Fußrasten und Schaltwippen angeschnackt. Jetzt aber sind sie zu Geld gekommen, fahren viel lieber Harley und faseln tolle Sachen von ewiger Freundschaft. Der sibirische Wolf ist traurig.

Modell: Ural Wolf 750
Hubraum:  cm³
Leistung KW (PS):  ()
Zylinder: R 0
Takt: Viertakt
Höchstgeschwindigkeit:  km/h
Verbrauch: 
Sitzhöhe: 
Trockengewicht: 

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