Alpen-Masters 2011 Die Finalrunde

Finale grande, die große Show zum Schluss mit neuen Spielregeln: Die Punkte aus der Vorrunde sind gelöscht, die Karten werden neu gemischt.

Anzeige
Foto: Archiv

Jetzt wählt die international hochkarätig besetzte Jury auf einer großen Tour an jeder Passhöhe einen Kandidaten, der an Ort und Stelle ausscheiden muss.

So dezimiert sich das Feld nach und nach, bis am Ende die letzten beiden Kandidaten den Sieger des Alpen-Masters 2011 unter sich ausmachen. Ausgangspunkt ist das Hotel Tannenheim in Trafoi, übers Stilfser Joch geht es dann nach Bormio. Von dort zum Passo Gavia, ein völlig anderes Terrain, weniger steil, schmal und durch malerische Landschaften führend. Hier wurde vieles neu asphaltiert, die früheren Schotter- und Geröllpassagen gibt es lange nicht mehr. Wieder ganz anders präsentiert sich dann der Passo Foppa, ein schmales Asphaltband durch Wälder, wo der Verkehr gegen null tendierend. Reichlich Autos und Lkws gibt es hingegen am Foscagno, entsprechend schmierig ist die Straße.

Den mautpflichtigen Munt-la-Schera-Tunnel zwischen Lago di Livigno und Pass dal Fuorn (Ofenpass) sollte man mal gefahren sein; 3,4 Kilometer schnurgerade durch den Berg gebohrt, so schmal, dass er als Einbahnstraße im Wechselbetrieb benutzt werden muss. Wer es laufen lassen möchte, findet am Ofenpass breite, griffige Straßen. Aber Vorsicht: Schweiz, Temposünder werden sofort an Ort und Stelle belangt. Diese Gefahr läuft man am Umbrail kaum, vor allem nicht auf der Schotterpassage. Hier fällt unterhalb des Passo di Stelvio dann die letzte Entscheidung.

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote