Aprilia RSV mille

Motor: Wassergekühlter Zweizylinder-60-Grad-V-Motor, 998 cm³, 87 kW (118 PS), 93 Nm (9,5 kpm), Kurbelwelle querliegend, vier Ventile pro Zylinder, elektronische Saugrohreinspritzung, Sechsganggetriebe.Fahrwerk: Alu-Brückenrahmen, Upside-down-Gabel, Ø 43 mm, Zweiarmschwinge, Zentralfederbein mit Hebelsystem, Doppelscheibenbremse vorn, Ø 320 mm, Vierkolbensättel, Scheibenbremse hinten, Ø 220 mm, Zweikolbensattel, Alu-Gußräder 3.50 x 17; 6.00 x 17, Reifen 120/70 ZR 17; 190/50 ZR 17, Radstand 1415 mm, Lenkkopfwinkel 65,5°, Nachlauf 97 mm, Gewicht vollgetankt 223 kg, Tankinhalt/Reserve 21/4 Liter.Testverbrauch 6,2 Liter/100 kmGarantie drei Jahre ohne KilometerbegrenzungPreis inkl. MwSt. und Nebenkosten 22 920 MarkTest in MOTORRAD 20/1998, Vergleichstests in 21/1998 und 13/1999Firmensitz: Noale (Veneto), 30 Kilometer westlich von Venedig. Geschichte: Nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnete Alberto Beggio eine kleine Fahrradfabrik und benannte sie nach seinem Lieblingsauto: Lancia Aprilia. 1962 produzierte die Firma ihr erstes Moped, 1969 kamen Geländemotorräder dazu. Anfang der 80er Jahre wurde der Betrieb umstrukturiert: Man beschränkte sich auf die Entwicklung und Montage von Zweirädern, die Komponenten kamen fortan allesamt von Zulieferern. 1985 stieg Aprilia in den Straßenrennsport ein. Der große kommerzielle Durchbruch gelang 1990 mit der Wiederbelebung des Rollers. Zahl der Beschäftigten: 1650. Jahresproduktion 1998: über 300000 Roller und Motorräder. Umsatz 1998: gut 1 Milliarde Mark. Verkaufsschlager: Roller Scarabeo 125.

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