Bimota Mantra

Motor: Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-90-Grad-V-Motor, 904 cm³, 63 kW (86 PS), 94 Nm (9,2 kpm), Kurbelwelle querliegend, zwei Ventile pro Zylinder, Gleichdruckvergaser, Sechsganggetriebe.Fahrwerk: Gitterrohrrahmen aus Alu, Telegabel, Ø 43 mm, Zweiarmschwinge, Zentralfederbein, direkt angelenkt, Doppelscheibenbremse vorn, Ø 320 mm, Vierkolbensättel, Scheibenbremse hinten, Ø 230 mm, Zweikolbensattel, Alu-Gußräder 3.50 x 17; 5.50 x 17, Reifen 120/70 ZR 17; 180/55 ZR 17, Radstand 1370 mm, Lenkkopfwinkel 66°, Nachlauf 96 mm, Gewicht vollgetankt 198 kg, Tankinhalt 24 Liter.Testverbrauch 6,9 Liter/100 kmGarantie zwei Jahre ohne KilometerbegrenzungPreis inkl. MwSt. und Nebenkosten 16 999MarkVergleichstest in MOTORRAD 10/1997Firmensitz: Rimini (Emilia-Romagna). Geschichte: 1973 funktionieren die Herren BIanchi, MOrri und TAmburini ihren Betrieb für Heizanlagen zur Motorradschmiede um. Man veredelt japanische Big Bikes. Das heißt: Die Motoren werden beibehalten, die reichlich horriblen Fahrwerke gegen eigene Konstruktionen ausgetauscht. Mit niedrigen Stückzahlen und teuren, feinen Produkten hat Bimota Erfolg. Dann aber bauen die Japaner selbst gute Fahrwerke. Also entwickeln die Riminesen ein komplettes Bike mit Zweizylinder-Zweitaktmotor, doch das Projekt verschlingt ungeahnte Summen. Im November 1998 wird die Firma von mehreren italienischen Industriellen übernommen, darunter Francesco Tognon, vorher Geschäftsführer von Laverda – was wiederum bei Laverda zu einer bislang ungelösten Krise führte. Zahl der Beschäftigten: 50. Voraussichtliche Produktion 1999: 1200 Stück. Verkausschlager: SB 6.

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