Der Handling-Star Honda Fireblade

Auch wenn die versammelte Konkurrenz aufgeholt hat, beim Handling kann der 2001 vorgestellten Fireblade bislang keine das Wasser reichen. Was kräftig dazu beiträgt, ihr Hubraumdefizit zu kompensieren. Die Honda mit ihrem extrem kurzhubig ausgelegten und zu harschen Lastwechselreaktionen neigende Vierzylinder bestach in diversen Tests mit ihrer spielerischen Fahrbarkeit und tollen Allroundqualitäten, nicht zuletzt wegen der kommoden Sitz-position, weshalb die Fireblade ein sehr gutes Landstraßenmotorrad ist. Gut 146 PS Leistung, mit 199 Kilogramm vollgetankt das geringste Gewicht ihrer Klasse und die sportliche Fahrwerksgeometrie führten aber anfänglich zu massiven Problemen mit Lenkerschlagen. Honda reagierte darauf mit einem Umbau der Lenkkopflagerung. Beim harten Rennstreckeneinsatz kommt die zu weich abgestimmte Seriengabel an ihre Grenzen, die Kurvenstabilität erreicht nicht ganz das durchweg hohe Niveau der Konkurrentinnen. Dafür ist ihre Bremsanlage mit den mächtigen 330er-Scheiben vorne nach wie vor die Referenz. Die Honda Fireblade in MOTORRAD: 2/2002 (Top-Test), 7/2003 (Vergleichstest), 11/2003 (Master Bike).

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