Der Klassenprimus Suzuki GSX-R 1000

Die Klassenbeste, Testsiegerin im Abo, präsentiere sich mit einer Neuauflage für das Jahr 2003 in allen Belangen verbessert. Ein großes, aber zugleich leichtes Motorrad mit einer sportlich nach vorne orientierten Sitzposition, die jedoch im Vergleich zu ihrer Vorgängerin (Modelljahr 2001/2002) deutlich bequemer ist. Die Fußrasten dürften allerdings noch immer etwas weiter hinten platziert sein. Die Suzuki überzeugt vor allem wegen des stärksten 1000er-Serienmotors. Dank einer gut abgestimmten Saugrohreinspritzung spricht das Triebwerk fein an, was unlieb-same Lastwechselreaktionen minimiert, es ist zudem ungemein drehzahlgierig und beflügelt die GSX-R 1000 auf 285 km/h. Das spricht auch für eine gute Aerodynamik. Ebenso ist das Fahrwerk eine Klasse für sich. Die 1000er fährt sich neutral, zielgenau und bleibt selbst in schnellen Ecken stabil auf Kurs. Kritikpunkte: Beim harten Anbremsen und gleichzeitigen Zurückschalten stempelt auf der Rennstrecke gerne mal das Hinterrad. Die vordere Bremsanlage ist in puncto Handkraft und Dosierbarkeit nur Durchschnitt.Die Suzuki GSX-R 1000 in MOTORRAD: 7/2003 (Vergleichstest), 9/2003 (Top-Test), 11/2003 (Master Bike).

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