Die Exklusive Ducati 999 S

Schon eine ganz normale 999 S direkt aus dem Laden bietet eine hervorragende Basis für den Rennsport, auch wenn sie mit 218 Kilogramm deutlich mehr wiegt als die Vierzylinder. Sie verfügt über einen druckvollen Testastretta-Twin in Kombination mit einem Top-Chassis, das mit hochwertigen, fein ansprechenden Öhlins-Federelementen aufwartet. Was die Ergonomie fürs Rennfahren betrifft, setzt die Ducati ebenfalls Maßstäbe: Die Positionen der Fußrastenanlage und der Sitzbank sind ab Werk verstellbar. Außerdem serienmäßig: eine radiale Handbremspumpe. Die brachial agierende und fein dosierbare vordere Bremse von Brembo genügt selbst Ansprüchen von Profirennfahrern: Andy Meklau schwört auf die Serienanlage, nimmt dafür einen häufigeren Tausch der Bremsscheiben in Kauf.Gleich in ihrem Debütjahr holte Neil Hodgson mit der 999 R souverän den Superbike-WM-Titel. Dass Meklau in der deutschen Meisterschaft mit der günstigeren S-Variante antreten muss, weil Ducati die R lediglich für die Weltmeisterschaft homologieren ließ, konnte der Österreicher sicherlich problemlos verkraften. Die Ducati in MOTORRAD: 7/2003 und 9/2003 (beides Vergleichstests).

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote