Erschienen in: 11/ 2015 PS

Autobahn-Shootout mit Ducati 1199 Panigale, KTM 1290 Super Adventure, Suzuki Hayabusa und Yamaha YZF-R3

Auf die Plätze, Fertig, Los!

Ducati 1199 Panigale, KTM 1290 Super Adventure, Suzuki Hayabusa und Yamaha YZF-R3: vier Bikes, vier Fahrer, ein Ziel - wer schafft es am schnellsten von Berchtesgaden nach Flensburg?

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Von Süd nach Nord, so schnell es geht, mit unterschiedlichen Kombattanten, einer Menge gesammelter Daten, Schmerzen und der Erkenntnis: Von Berchtesgaden nach Flensburg ist eine echte Ochsentour.

Alle Wege führen nach Flensburg? Hauptsache Ankommen? Der Weg ist das Ziel? Wie die Redakteure die Sache angegangen sind und wie sie sich angestellt haben, könnt ihr in unserer Fotoshow sehen.   25 Bilder

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16 Seiten Vergleichstest
aus PS 11/2015
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Das eine Bier mehr nach einem langen Testtag war schuld. Kaum war die Schaumkrone auf den Tester-Gläsern abgetrunken, fiel der denkwürdige Satz: „Wir sollten mal wieder so 'ne richtige Gaga-Story zusammen machen!“ Diese achtlos dahingeworfenen Worte waren noch nicht recht verklungen, da sprudelte schon die Ideenquelle. Mit dem Faserfilzer der netten Bedienung und der Rückseite der Tageskarte arbeitete die Truppe sogleich ein Reglement für einen PS-Sprint aus, der von Berchtesgaden ganz im Süden bis Flensburg als nördlichste Stadt der Republik führen sollte. 

Spannend für diesen Wettstreit sollte die Wahl der Waffen sein. Freie Auswahl stand nicht zur Debatte. Nicht jedem sollte das Glück eines PS- und hubraumstarken Bikes zuteil werden. Ein Handicap musste her, das zeigen oder widerlegen darf, dass Leistung auf der Hatz über deutsche Autobahnen alles ist. Nur sportlich musste es sein. Und schon war die neue Yamaha R3 im Plan. Dann tauchte die Frage auf, wie hart man als Fahrer sein muss, um die knapp 1200 Kilometer überstehen zu können. Ein 1200er-Supersportler? Damit war klar, dass die Ducati 1199 Panigale einen der Teilnehmer tief bücken und knechten wird.

Tourenkiste Marke Wohnzimmer-Schrankwand kam nicht in die Tüte

Und wie sieht es mit einem echten Autobahn-Burner aus? Klar, die Suzuki Hayabusa hat einen legendären Ruf in dieser Beziehung – und da Kawasaki die Test-H2 leider selbst stürzte, flog der Suzuki-Falke mit in den Norden. Zu guter Letzt sollte es etwas geben, dass richtig Druck hat, rufmäßig nicht gerade als echtes Sportgerät durchgeht, aber trotzdem Gewinner-Gene für die Gaga-Wette besitzt.

Eine Tourenkiste Marke Wohnzimmer-Schrankwand kam natürlich nicht in die Tüte, auch wenn jeder in der Redaktion vom geradezu einzigen Sinn, den solche Eimer haben, nämlich möglichst bequem eine Menge Kilometer zu fressen, überzeugt waren. „Das sind ja gar keine Motorräder“ oder „Ich hab mir geschworen, nie so ein Ding zu fahren“ waren noch die mildesten Ablehnungsgründe für die RTs, Gold Wings oder Fulldresser dieser Welt. So brachten die Jungs die KTM 1290 Super Adventure ins Spiel. Viel Druck, viel Sprit, ein Favorit? Gekauft!

Los entscheidet über die Motorradvergabe

Damit stand der Rahmen, mussten nur noch die anderen strittigen Punkte im Reglement geklärt und abgefasst werden. Am Tag der Abreise nach Bayern sollte dann das Los entscheiden, wer welches Motorrad einmal quer durch Deutschland kutschieren durfte. Der Chef erwischte einen rabenschwarzen Tag und zog gleich als Erster die knapp 42 PS starke Yamaha YZF-R3 mit Reihen-Twin – nicht nur sein Bike, sondern auch seine Stimmung war damit im Keller. PS-Tobi als Vollgas-Fanatiker freute sich gedämpft über die Ducati 1199 Panigale ebenso wie Namensvetter Tobi W. über die Suzuki Hayabusa.

Dafür machte PS-Zyniker Volkmar „Jacko“ Jacob ob seines Loses mit der KTM 1290 Super Adventure ein Geschrei, als hätte er im Lotto gewonnen – was unseren Chef noch mehr erzürnte und ärgerlich nach dem Idioten fragen ließ, dem dieser Mist eingefallen war. Sämtliche Testerfinger, die nun auf ihn zeigten, ließen ihn augenblicklich verstummen. Kollege Seitz speckte angesichts der ­mauen 42 PS still sein Gepäck um etliche Kilo ab und führte die Truppe schließlich unter wildem In-den-Helm-fluchen gen Bayern. Ab null Uhr durfte jeder loslegen, wann er wollte. Die erste Tankung in Berchtesgaden war der Startschuss, die letzte in Flensburg nach fast 1200 Kilometern die Ziel­linie – für die Gaga-Story des Jahres.

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13.10.2015 |  Artikel drucken | Senden | Kommentar

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