Fazit

Stollenräder raus, 17-Zöller rein, obendrauf noch eine große Vorderradbremsscheibe, fertig ist der Drifter. Dieser Grundsatz für Supermoto-Umbauten hat sich längst überlebt. KTM weiß das und hat
mit der 950er-Zweizylinder eine Maschine auf die Räder gestellt, die in jeder Beziehung begeistert. BMW muss im Geschichtsbuch des Supermoto allerdings noch ein paar Seiten weiterlesen. Die Basis der HP2 taugt, das Boxerkonzept besitzt durchaus seinen Reiz, doch braucht es noch viel Feinabstimmung, bis aus dem Stollenross ein Querlenker wird. Und die Ducati? Die Kämna-Duc bleibt ihrer Bestimmung, dem eines kompromisslosen
Naked Bikes, treu – die firmeninterne Supermoto-Premiere überlässt sie besser der Hypermotard.

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