Fazit

Welcher der beiden Top-of-the-Range-Boliden geht nun siegreich aus diesem Vergleich hervor? Eine Frage, die kaum schwerer zu beantworten sein könnte.Von der Performance her hat eindeutig die Ducati ihre Nase vorn. Das Privat-Spielzeug von Ronald März profitiert einerseits von diesem Wahnsinns-Punch und seiner sensationellen Dosierbarkeit, andererseits auch von diesem Fahrwerks-Paket sowie dem nicht zu unterschätzenden Feinschliff-Drumherum wie einer Anti-Hopping-Kupplung für ganz spätes, stempelfreies Herunterschalten, Magnesium-Gussfelgen für ungekannte Handlichkeit und einer Radial-Bremspumpe für allerfeinste Bremsdosierung. Allerdings muss sich der Interessent das ganze über 60000 Mark kosten lassen.Dagegen erscheint die im Testtrimm immerhin knappe 40 Kilomärker teure Aprilia wie ein Sonderangebot. Zumal sie ebenfalls verdammt schnell fährt und mit kürzerer Übersetzung im Vergleich wohl auch nicht ganz so schmächtig wirken würde. Und für beide gilt: Sehr groß ist die Kluft zum echten Superbike nicht mehr.

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