Fazit

Es sind nicht nur die Maschinen, die für die Faszination Cruisen sorgen. Es ist die Verbindung zwischen der konzentrierten Masse auf der einen und der endlos wirkenden Weite auf der anderen Seite. Und je mehr von jedem, umso besser. Das funktioniert seit zig Jahren in den USA, das funktioniert auch hier im kargen, heißen Süden Spaniens. Schwieriger wird’s dann schon, wenn in Deutschland der Verkehr dichter, das Wetter schlechter, die Landschaft enger wird und die Eiscafés bereits geschlossen haben. Hier gerät der Traum von Freiheit leicht ins Wanken, hier wirkt eine Harley schnell überheblich, eine Drifter überzogen und eine Wild Star klotzig. Aus technischer und fahrdynamischer Sicht sorgen die acht Cruiser dann auch nicht gerade für Hochstimmung. Miesepeter, sagen Sie? Nicht doch. Mit einem Funken Fantasie wird die Drag Star zur Harley und Bottrop zu Boston – und schon ist die heile Cruiser-Welt wieder in Ordnung.

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