Fazit Des einen Freud, des anderen Leid

Wo es Sieger gibt, muß es auch Verlierer geben. Schön für den einen, hart für den anderen. Doch was wäre die Welt ohne Gewinner oder Verlierer? Langweilig wäre sie. Und da eine Schlappe zum Glück nicht immer den gleichen trifft, steckt der Sportsmann eine Niederlage tapfer weg.Im Fall des Master Bikes bleibt der Kawasaki ZX-9R, im vergangenen Jahr noch unantastbar, diesmal leider nur das Nachsehen. Ihre Pluspunkte wie das gute Handling, die giftigen Bremsen und den bissigen Motor kann die ZX-9R auf dem sehr schnellen Circuit de Catalunya nicht zu ihrem Vorteil nutzen. Die enorme Leistungsdichte läßt keinen Patzer zu. Und so ist es diesmal die Yamaha YZF-R1, die ihre brutale Kraft dank der vielen weiten Kurven endlich einmal gewinnbringend einsetzen kann. Leistung ist auf einer solchen Strecke eben doch durch nichts zu ersetzen. Vorausgesetzt, das Umfeld stimmt. Gutes Fahrwerk, prima Handling und nicht zuletzt die gute, neue Bereifung von Metzeler.Reifengigant Pirelli/Metzeler ist übrigens neben Ducati ein weiterer Gewinner dieses Master Bikes. Mit gleich drei Finalteilnehmern feierte die neueste Reifengeneration bei ihrem ersten Öffentlichkeitsauftritt einen gelungenen Einstand.

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