Finale Finale

Nun zur Kür, zum finalen Showdown der Siegermaschinen aus den drei Klassen. Ein Wettstreit, der durchaus einen ernsten Hin-tergrund hat, obwohl die einzelnen Kategorien ja üblicherweise nicht im direkten Wettbewerb gegeneinander antreten. Denn sowohl in der Enduro-WM als auch im Deutschen Enduro-Championat gibt es schließlich auch eine klassenübergreifende Gesamtwertung, so dass dieses Finale eine Aussage über die Kraftverhältnisse der verschiedenen Hubraumkategorien liefert. Und die lautet: Die Kleinen haben es, wie so oft im Leben, ein bisschen schwerer. Bei den drei Fahrern – nur die drei zeitschnellsten waren für das Finale qualifiziert – landet die 125er-Honda hinten, zum Teil allerdings nur recht knapp. Gabor Grillmayer und Mattias Nilsson, beide von Haus aus eher Cross-Fahrer, kommen mit der großen 525er-KTM am besten zurecht, während der Ex-Enduro-Champ Vesa Kytonen offensichtlich die 250er-Gas Gas bevorzugt. Der Sieg ist in der Endabrechnung dennoch eindeutig, die Korken dürfen im orangefarbenen Lager knallen: Gesamtsieger des Master Enduro 2004 ist die KTM 525 EXC Racing.

Platz 1: KTM 525 EXC Racing; Platz 2: Gas Gas EC 250; Platz 3: HM-Honda CR-E 125 R
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