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Harley-Davidson Sportster 883 Iron und Yamaha XV 950 im Test Zwei Cruiser im Vergleich

Ob die neue Yamaha XV 950 das Zeug zum Überholen hat, klärt ein Cruiser-Vergleichstest mit der Harley-Davidson Sportster 883 Iron.

Die Cruiser im Vergleich

Lassen Sie uns eintauchen in eine verkehrte Welt: Um fünf Zentner Gewicht vorwärtszutreiben, stehen diesmal nur knapp über 50 PS zur Verfügung. Verkehrte Welt? Ja! Denn während es in der Welt der Supersport-Bikes derzeit darum geht, 190 Kilogramm zu unterbieten und 200 PS zu übertrumpfen, bietet Harley bereits im fünften Jahr die Harley-Davidson Sportster 883 Iron an. Das Modell aus der Sportster-Reihe findet ohne Superlative einen respek­tablen Absatz: Von Januar bis August 2013 ging die Iron 571-mal über deutsche Verkaufstische. Im Ranking markiert das Platz 35 aller in Deutschland verkauften Motorräder. Tendenz steigend. Denn Motorräder, die bereits beim genüss­lichen Gleiten Spaß machen, liegen voll im Trend.

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Der Yamaha-Cruiser wiegt fünf Kilo weniger

Das hat auch Yamaha erkannt und mit der XV 950 ein Motorrad entwickelt, dessen Eckdaten sich mit denen der Harley-Davidson Sportster 883 Iron nahezu decken: Mit 253 Kilogramm wiegt die Yamaha fünf Kilo weniger als die Amerikanerin. Mit 52 PS leistet sie nominal 1 PS weniger, und mit einem Topspeed von 163 km/h ist sie drei Stundenkilometer schneller als die Iron.

Auch beim Preis orientierten sich die Japaner an der amerikanischen Konkurrenz: Mit 8595 Euro ist sie gerade mal 20 Euro teurer als die Harley-Davidson Sportster 883 Iron ohne ABS. Aber da das vermutlich aus Sicherheitsaspekten und wegen des höheren Wiederverkaufswerts jeder mit an Bord haben möchte, wurde für diesen Vergleichstest eine Iron mit ABS geordert, die dadurch mit 9075 Euro 480 Euro teurer ist als die Yamaha XV 950.

Wer zu zweit fahren möchte, muss bei der Iron zusätzlich mindestens 432 Euro für Rasten und eine größere Sitzbank berappen. Was Interessenten allerdings nicht wirklich abschrecken wird. Denn mit dem Kauf einer Harley ist Geld grundsätzlich gut angelegt. Unter den 25 wertstabilsten Motorrädern am Markt befinden sich 23 Harley-Modelle. Der Wertverlust der US-Bikes ist vergleichsweise gering. Ein Fakt, den potenzielle Käufer mit einkalkulieren können. Doch Schluss mit der Pfennigfuchserei. Die beiden Hauptdarsteller dieses Vergleichs stehen vollgetankt vor der Tür und müssen ihre Stärken und Schwächen beim Fahren offenbaren.

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Wohlfühlpunkt geht an die Yamaha

Das beginnt mit dem Erstkontakt, bei dem die Yamaha XV 950 durch ihre hohe Front wuchtiger als die Harley wirkt. Trotz dieses optischen Eindrucks ist die Sitzposition auf der Japanerin ergonomisch günstiger. Denn man sitzt relaxter auf der 950er. Ihr Lenker liegt besser in der Hand, die Fußrasten sind günstiger positioniert. Im direkten Vergleich zwingt die Harley dem Fahrer ihren Willen auf: Hier ist der Kniewinkel enger, der Lenker liegt nicht so lässig in der Hand, und die Form der Sitzbank ist nicht besonders schmeichelhaft, weil die Polsterrundungen unbequem sind. Mit nur 685 Millimetern Sitzhöhe ist die XV 950 erfreulich niedrig, und in Verbindung mit der schmalen Taille erreichen auch Personen unter 1,60 Meter den Boden sicher. Die Sitzhöhe der Harley-Davidson Sportster 883 Iron ist mit 750 Millimetern zwar ebenfalls niedrig, doch der Punkt für den Wohlfühleffekt geht klar an die Japanerin.

Foto: Gargolov
Wer unbedingt Harley fahren möchte und auf Wertstabilität, größere Schräglage, den besseren Sound, die effektiveren Bremsen (ABS-Version) und eine coolere Optik Wert legt, der braucht jetzt nicht weiterlesen. Allen anderen sei die 500 Euro günstigere Yamaha empfohlen. Ihr V2 hat mehr Dehmoment und läuft kultivierter, auf ihr sitzt es sich kuscheliger, und die Fahrwerksabstimmung ist ebenfalls komfortabler als die des US-Bikes.
Wer unbedingt Harley fahren möchte und auf Wertstabilität, größere Schräglage, den besseren Sound, die effektiveren Bremsen (ABS-Version) und eine coolere Optik Wert legt, der braucht jetzt nicht weiterlesen. Allen anderen sei die 500 Euro günstigere Yamaha empfohlen. Ihr V2 hat mehr Dehmoment und läuft kultivierter, auf ihr sitzt es sich kuscheliger, und die Fahrwerksabstimmung ist ebenfalls komfortabler als die des US-Bikes.

Gänge rein, los geht’s durch den Stadtverkehr. Beim Durchstochern der Blechlawinen fällt Folgendes auf: Die Kupplungen beider Bikes lassen sich leicht und ohne großen Kraftaufwand bedienen, und in den Spiegeln der Yamaha sieht man besser. Allerdings schaltet sich das Getriebe der Harley wesentlich harscher. Der Schlag, wenn der erste Gang eingelegt wird, ist mächtig. Weitere Schaltvorgänge verlangen im direkten Vergleich zur Yamaha XV 950 mehr Nachdruck. Hierzu sei eines bemerkt: Keines der beiden Motorräder verdient beim Schalten das Prädikat „gut“. Sanfte Schaltvorgänge mit kurzen Wegen und smoothem Einrasten, wie sie nahezu alle gängigen Superbikes ermöglichen, sind den beiden Charakterdarstellern fremd.

Und noch etwas fällt auf: Beim schnellen Ampelstart ist die Harley der Yamaha XV 950 völlig unterlegen. Die Erklärung hierfür liegt nicht am unterschiedlichen Können der beiden Testfahrer, sondern liefert der MOTORRAD-Prüfstand: Yamahas 950er drückt bereits bei niedrigen Drehzahlen ordentlich. Schon bei 2000/min produziert der luftgekühlte 60-Grad-V2 knapp 70 Newtonmeter Drehmoment, seinen Höchstwert von 79 Nm serviert er bereits bei 3000 Touren. Zum Vergleich: Um seine maximal 71 Nm bereitzustellen, braucht der luftgekühlte 45-Grad-V2 der Harley 4800/min. Das ist recht spät. Denn der US-Twin dreht maximal 5900/min. Aber der Prüfstand offenbart auch die Höchstleistung der beiden Vau-Motoren: Die Harley-Davidson Sportster 883 Iron stemmt 55 PS bei 5900/min, die Yamaha belässt es bei 53 PS bei 5600/min. Diese Werte sind im Stadtverkehr natürlich unbedeutend.

Yamaha nimmt Harley fast zwei Sekunden ab

Sobald man die Landstraße oder Autobahn erreicht, rücken sie allerdings wieder in den Fokus. Zahlen gefällig? Beim Durchzug im fünften und letzten Gang nimmt die Yamaha XV 950 der Harley-Davidson Sportster 883 Iron von 100 auf 140 km/h fast zwei Sekunden ab, obwohl sie länger übersetzt ist. Hier zollt die ältere US-Motorkonstruktion mit vier untenliegenden Nockenwellen, die über Stoßstangen zwei Ventile pro Zylinder betätigen, dem neueren Konzept aus Japan ihren Tribut. Denn die Yamaha wartet mit vier Ventilen pro Zylinder auf, die über eine obenliegende Nockenwelle und Kipphebel betätigt werden – ebenfalls kein Hightech.

Doch immerhin haben es die Japaner hinbekommen, ihren Motor für die Belange des Cruisens besser abzustimmen als das Team aus Milwaukee. Der japanische V2 reagiert direkter und energischer auf Gasbefehle als sein phlegmatischer Rivale. Und er glänzt auch mit der besseren Laufruhe, obwohl er starr mit dem Chassis verschraubt ist und keine Ausgleichswelle hat. Bezüglich der Laufkultur ist Harleys kleiner V2 zwiespältig. Seit 2004 zittert der Motor in einer patentierten Schubstangen-Aufhängung, die Vibrationen eindämmen soll, es dem Motor im Leerlauf aber auch erlaubt, an der Ampel so unnachahmlich im Rahmen auf und ab zu hüpfen. Im Fahrbetrieb reicht der US-Twin zwischen 2800 und 3200/min spürbare Vibrationen an die Lenkerenden weiter. Darüber und darunter sind sie wesentlich geringer, man könnte sie durchaus als Good Vibrations oder Charakter beschreiben.

Und damit sind wir beim Unterschied. Genau diese Art von Grobschlächtigkeit ist ein Schlüssel für den Verkaufserfolg der US-Bikes. Denn der kleine V2 schüttelt, knirscht, klappert, vibriert, zappelt und – lebt. Irgendwie, so scheint es. Man ­bekommt eine Ahnung von dem, was bei Verbrennungsvorgängen innerhalb der Kühltürme und des Kurbeltriebs vor sich geht. Objektiv gesehen kann der Yamaha-Antrieb alles besser: ist stärker, läuft weicher, verteilt weniger Vibrationen. Der Harley-Fan würde sagen: Auf einer Tour von 100 Kilometern Länge erlebt man mit der 883 mehr. Der Yamaha-Freak steigt jedoch relaxter aus dem Sattel. Jedem, was ihm gefällt! Zum Stichwort „erleben“ gesellt sich auch der Sound. Bei der Harley-Davidson Sportster 883 Iron ist er recht akzeptabel, bei der Yamaha XV 950 leiser als verhalten. Wer hier mehr will, greift ins Zubehörangebot.Während der Markt für die alteingesessene Harley mehr als 13 Auspuffanlagen zwischen 600 und 2000 Euro bereithält, offeriert Yamaha für die XV 950 einen Slip-on-Schalldämpfer vom Spezialisten Acrapovic. Liefertermin und Preis stehen noch nicht fest.

Sportster – weckt dieser Begriff falsche Erwartungen?

Alles schön und gut. Was aber, wenn Sie die beiden Bikes mal richtig über die Hausstrecke treiben möchten? Sportster – weckt dieser Begriff am Ende falsche Erwartungen? Und hat Yamaha für seine XV 950 mit der Bezeichnung Sport Heritage Bike die richtige gefunden? Um darauf Antworten zu finden, heißt es rein in den Kurvendschungel. Von den technischen Daten her ist die Harley die Sportlichere der beiden. Mit 1510 Millimetern hat sie den um 60 Millimeter kürzeren Radstand, mit 59 Grad den etwas steileren Lenkkopfwinkel, und letztlich spreizt ihre schmalere Felge den 150er-Hinterreifen nicht so arg wie die breitere Felge der Yamaha.

Foto: Gargolov
Yamahas Vierventiltechnik, das Hubraumplus und vielleicht auch ein optimal gelungenes Motormanagement verhelfen der XV 950 zu wesentlich mehr Druck im Keller.
Yamahas Vierventiltechnik, das Hubraumplus und vielleicht auch ein optimal gelungenes Motormanagement verhelfen der XV 950 zu wesentlich mehr Druck im Keller.

Alles nur Theorie? Ja. Denn beim Einlenken und Umlegen benimmt sich die Yamaha XV 950 deutlich neutraler und fährt präziser als die Harley-Davidson Sportster 883 Iron. Diese ist zwar einen Deut handlicher, allerdings lenkt sie kippeliger. Feinheiten, die man nur beim direkten Umstieg merkt. Nach ein paar Minuten im Sattel hat man sich völlig auf die feinen Eigenheiten eingestellt. Einen kleinen Fauxpas leistet sich allerdings die Yamaha: Aufgrund der rechts neben dem Motor entlanggeführten Auspuffanlage steht die rechte Fußraste samt ihrem stabilen Träger etwas weiter raus als die linke. Dadurch setzt man rechts schneller auf als links. Das wäre nicht weiter schlimm, würde da nicht ebenfalls der massive Fußrastenträger aufsetzen. Dieser unliebsame Bodenkontakt kann einen noch schwerwiegenderen nach sich ziehen, denn er hebelt die Fuhre aus. Bei der Harley setzen die – im Jargon der Straße – sogenannten Angstnippel früh auf. Das ist unbedenklich. Selbst wenn man sie abschraubt, passiert noch lange nichts. Die Kleine aus Milwaukee kann schräger als so mancher Fahrer. So viel zu den sportlichen Attributen.

Zu denen zweifelsfrei auch die Bremsen gehören. Hier glänzt die Harley mit dem kürzeren Bremsweg bei Gewaltbremsungen, einem knackigen Druckpunkt am Handhebel und guter Dosierbarkeit. Genau daran hapert es bei der Bremse der Yamaha XV 950, deren Druckpunkt schwammig ist und bei harten Bremsungen wandert – mitunter lässt sich der Handhebel fast bis zum Lenker ziehen. Bei der Harley machen sich die ab 2014 neu verbauten Bremszangen sowie die größere vordere Scheibe und das neue ABS positiv bemerkbar.

Foto: Gargolov
Motorräder, die bereits beim genüss­lichen Gleiten Spaß machen, liegen voll im Trend.
Motorräder, die bereits beim genüss­lichen Gleiten Spaß machen, liegen voll im Trend.

Würde man der kleinen Harley-Davidson Sportster 883 Iron hinten auch noch ein paar Millimeter mehr Federweg spendieren, wäre die Maschine auch für Menschen mit Bandscheibenproblemen zu empfehlen. So jedoch muss man abraten. Denn die Harley-Feder­beine sind nur bedingt in der Lage, den Fahrer vor harten Schlägen zu schützen. Kein Wunder: Nur mickrige 41 Millimeter Federweg stehen zur Verfügung. Diesen streichholzschachtellangen Weg vernünftig auf Solo- wie Soziusbetrieb abzustimmen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Hier wäre mehr Federweg besser. Den haben die Yamaha-Federbeine. Obwohl nur 29 Millimeter mehr Weg zur Verfügung stehen, dämpfen sie damit spürbar besser. Die Fahrwerksabstimmung der Yamaha XV 950 geriet komfortabler.

Bleibt am Tagesende der Blick in den Tank. Es ist ein erstaunter Blick, denn die Harley hat sich nur 3,7 Liter Benzin auf 100 Kilometer genehmigt. Die Yamaha XV 950 sogar noch einen Zehntelliter weniger. Klasse! Und ob Yamahas XV 950 nicht nur im Fahrwasser der Sportster mitschwimmt, sondern ­sogar auf der Überholspur ist, werden die Verkaufszahlen letztlich bestimmen. Technisch und fahrdynamisch hat sie jedenfalls das Zeug dazu. Man darf gespannt sein, was Yamaha unter dem Dachbegriff Sport Heritage Bikes sonst noch alles aus dem Hut zaubert.

Foto: MRD

Motor, Getriebe, Bremsen

Der Druck ist da, wo man ihn am liebsten hat: in niedrigen Umdrehungen. Yamahas Vierventiltechnik, das Hubraumplus und vielleicht auch ein optimal gelungenes Motormanagement verhelfen der XV 950 zu wesentlich mehr Druck im Keller. Da nützt es der Harley-Davidson Sportster 883 Iron nichts, dass ihr V2 letztlich 2 PS mehr in Drehzahlregionen produziert, in die man als Cruiser-Fan ohnehin nie gelangen möchte.

Getriebe

Im vierten und fünften Gang ist die Yamaha XV 950 etwas länger übersetzt. Da der Topspeed bei beiden (Yamaha: 163 km/h; Harley: 160 km/h) erst im fünften erreicht wird, ist dieser kein Overdrive. Die Leistungscharakte­ristik des Yamaha-V2 verleitet im Fahrbetrieb zum frühzeitigen Hochschalten. Der Harley-Antrieb möchte dagegen etwas mehr gedreht werden. Bei 100 km/h im fünften Gang drehen beide Motoren 3300/min.

Bremsen

Für Harley haben sich die Investitionen gelohnt: Ab Modelljahr 2014 sind die Sportster-Modelle mit ABS zu haben. Zudem verbauen die Amis neue Bremssättel, und der Bremsscheibendurchmesser der vorderen Bremse wuchs auf 300 mm. Im direkten Bremsvergleich verzögert die Harley nicht nur besser, sondern vermittelt auch ein sichereres Gefühl: Die US-Bremse bleibt standfest und liefert ein gutes Feedback. Die der Yamaha XV 950 gibt sich gautschig und indifferent.

Fazit

Wer unbedingt Harley fahren möchte und auf Wertstabilität, größere Schräglage, den besseren Sound, die effektiveren Bremsen (ABS-Version) und eine coolere Optik Wert legt, der braucht jetzt nicht weiterlesen. Allen anderen sei die 500 Euro günstigere Yamaha XV 950 empfohlen. Ihr V2 hat mehr Dehmoment und läuft kultivierter, auf ihr sitzt es sich kuscheliger, und die Fahrwerksabstimmung ist ebenfalls komfortabler als die des US-Bikes.

Foto: Gargolov
Die Harley-Davidson Sportster 883 Iron findet ohne Superlative einen respek­tablen Absatz: Von Januar bis August 2013 ging die Iron 571-mal über deutsche Verkaufstische.
Die Harley-Davidson Sportster 883 Iron findet ohne Superlative einen respek­tablen Absatz: Von Januar bis August 2013 ging die Iron 571-mal über deutsche Verkaufstische.

Harley-Davidson Sportster 883 Iron

Motor

BauartZweizylinder-Viertakt-45-Grad-V-Motor
EinspritzungØ 45 mm
KupplungMehrscheiben-Ölbadkupplung
Bohrung x Hub76,2 x 96,8 mm
Hubraum883 cm³
Verdichtung9:1
Leistung39,0 kW (53 PS) bei 5750/min
Drehmoment70 Nm bei 3750/min

Fahrwerk

RahmenDoppelschleifenrahmen aus Stahl
GabelTelegabel, Ø 39 mm
Bremsen vorne/hintenØ 300/260 mm
AssistenzsystemeABS²
Räder2.50 x 19; 3.0 x 16
Reifen100/90 B 19; 150/80 B 16
BereifungMichelin Scorcher „31“

Maße und Gewicht

Radstand1510 mm
Lenkkopfwinkel59,0 Grad
Nachlauf117 mm
Federweg vorne/hinten92/41 mm
Sitzhöhe**750 mm
Gewicht vollgetankt**258 kg
Zuladung**196 kg
Tankinhalt/Reserve12,5/3,0 Liter
Service-Intervalle10000 km
Preis8575 Euro
Preis Testmotorrad9075 Euro²
Nebenkosten380 Euro

MOTORRAD-Messwerte

Höchstgeschwindigkeit* 
160 km/h
Beschleunigung
0–100 km/h
0–140 km/h

7,1 sek
14,5 sek
Durchzug
60–100 km/h
100–140 km/h

7,5 sek
9,9 sek
Verbrauch Landstraße3,7 Liter/Super
Reichweite Landstraße338 km

*Herstellerangabe; **MOTORRAD-Messungen; ²ABS 500 Euro

Foto: Gargolov
Der Punkt für den Wohlfühleffekt geht klar an die Japanerin.
Der Punkt für den Wohlfühleffekt geht klar an die Japanerin.

Yamaha XV 950

Motor

BauartZweizylinder-Viertakt-60-Grad-V-Motor
EinspritzungØ 35 mm
KupplungMehrscheiben-Ölbadkupplung
Bohrung x Hub85,0 x 83,0 mm
Hubraum942 cm³
Verdichtung9:1
Leistung38,3 kW (52 PS) bei 5500/min
Drehmoment80 Nm bei 3000/min

Fahrwerk

RahmenDoppelschleifenrahmen aus Stahl
GabelTelegabel, Ø 41 mm
Bremsen vorne/hintenØ 298/298 mm
AssistenzsystemeABS
Räder2.50 x 19; 4.50 x 16
Reifen110/90-19; 150/80-16
BereifungBridgestone Exedra G721/722

Maße und Gewicht

Radstand1570 mm
Lenkkopfwinkel61,0 Grad
Nachlauf130 mm
Federweg vorne/hinten120/70 mm
Sitzhöhe**685 mm
Gewicht vollgetankt**253 kg
Zuladung**235 kg
Tankinhalt/Reserve12,0/– Liter
Service-Intervalle8000 km
Preis8595 Euro
Preis Testmotorrad8595 Euro
Nebenkosten200 Euro

MOTORRAD-Messwerte

Höchstgeschwindigkeit* 
163 km/h
Beschleunigung
0–100 km/h
0–140 km/h

6,0 sek
12,2 sek
Durchzug
60–100 km/h
100–140 km/h

5,7 sek
8,0 sek
Verbrauch Landstraße3,6 Liter/Normal
Reichweite Landstraße333 km

*Herstellerangabe; **MOTORRAD-Messungen; ²ABS 500 Euro

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