"Heute ein König"

Über vier Männer, die durch die Big-Bike-Produktion unverhofft im Mittelpunkt standen, und was rund um 950 PS, 1089 Nm, 11281 cm³ und 140605 Euro sonst noch alles passierte...

Foto: Künstle
Fotoshooting
Das hatte sich Fotograf Jörg Künstle anders vorgestellt. Ent-weder operiert er mit langer Brennweite aus dem Schutz des Dickichts oder sitzt beziehungsweise liegt meist angeschnallt hinten im beheizten Wagen. Um eine möglichst ungewöhnliche Perspektive zu erhalten, galt es diesmal – natürlich auf abgesperrter Strecke – vom Wagen - dach eines Opel Vivaros herunterzufotografieren. Festgezurrt und bei gefühlten Temperaturen um die minus zehn Grad waren die Einstellungen plötzlich so schnell im Kasten wie nie zu vor. Und Künstle hatte endlich mal eine Ahnung, warum die Tester ständig an warmen Kaffee
und ein kuscheliges Bett denken...

Kopfzerbrechen
gab es bei der Leistungsmessung: Um die Boss-Hoss-Power überhaupt auf die Rolle zu bekommen, wurden vier zusätzliche Ösen im Stahlbeton verankert, damit das Ungetüm auch sicher steht. Als Testchef Gert Thöle die Maschine später beim Importeur Andreas Müller ablieferte und in epischer Breite über die ungewöhnliche Erlebnisse seiner Jungs beim Test berichtete, nickte Müller nur stumm. Und lächelte süffisant: „Jungs, das freut mich. Aber ihr hattet ja nur das Einsteigermodell mit sechs Liter Hubraum, das Boss-Hoss-Fahrschulbike quasi. Die meisten meiner Kunden wollen mehr Hubraum. Meine Vorführmaschine hat über zehn Liter...“

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