Erschienen in: 10/ 2005 MOTORRAD

Interview mit Roland Eckert, 64, ehemaliger Honda-Händler

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Welche Erinnerungen verbinden Sie mit den 24 Stunden von
Le Mans?
1977 in Le Mans hatten wir die Gelegenheit, mit einer 76er-Werks-Honda RCB zu fahren, mit der die Japaner ein Jahr zuvor zum ersten Mal beim Bol d’Or aufgetaucht waren. Die Fahrer damals waren Helmut Dähne und Egid Schwemmer. Werks-Honda, das wurde schnell klar, hieß: toller Motor, miserables Fahrwerk.
Wie muss man sich so einen WM-Einsatz vorstellen?
Ganz anders als heute. Erlaubt waren zwei Fahrer und
zwei Mechaniker, und viel mehr Leute liefen da auch nicht rum. Gut, meine Frau war zum Kochen mit, aber sonst. Ich bin in 24 Stunden höchstens mal zum Pinkeln nach hinten gegangen.
Wie kamen Sie zum Langstreckensport?
Ich war schon immer ein totaler Freak in Sachen Straßenrennsport. 1970 habe ich mich mit einer Dreherei und als Honda-Händler selbständig gemacht und Tuning-Teile angeboten. 1974 habe ich dann mein erstes Rennmotorrad, eine auf 970 Kubik
aufgebohrte CB 750, aufgebaut. Damit ist mein Fahrer Peter
Hartenstein in der Österreichischen Meisterschaft angetreten, weil die eine Formel über 750 Kubikzentimeter hatten. Als ich das Ding selbst einmal auf dem Nürburgring gefahren bin, war mir
sofort klar, dass wir das Fahrwerk wegschmeißen können. 1975 haben wir deshalb ein komplett neues Motorrad mit eigenem Rahmen gebaut.
Warum sind Sie nach 1980 nicht mehr WM gefahren?
Ohne Unterstützung von Honda ging das nicht. 1980, als wir die gesamte WM bestritten, habe ich nur ein einziges Wochenende nicht gearbeitet. Das war eindeutig zu viel.

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26.04.2005 |  Artikel drucken | Senden | Kommentar

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