Kommentar Punktewertung

Motor
Wenn die Triumph einer Wertung den Stempel aufdrückt, dann dieser. Brillanter Durchzug und formidables Ansprechen des Dreizylinders stellen das Vierzylinder-Aggregat der Honda klar in den Schatten. Obendrein ist die Honda einen Tick zu lang übersetzt. Lediglich die im Vergleich zum geschmeidigeren Honda-Getriebe etwas knochigere Schaltung der Street Triple lässt der Japanerin hier den Vortritt.

Sieger Motor: Triumph



Fahrwerk
Wieder ein Sieg des Triumph-Konzepts. Das 18 Kilogramm niedrigere Gewicht und die radikalere Fahrwerksauslegung (steilerer Lenkwinkel, kürzerer Radstand) begründen das agile Handling. Die nur von den Reifen begrenzte Schräglagenfreiheit tut ein Übriges. Auf der Habenseite der Honda bleibt nur das neutralere Fahrverhalten mit Sozius und der ein Quäntchen bessere Geradeauslauf.

Sieger Fahrwerk: Triumph



Alltag
Ob Sozius-Ergonomie und licht Primärtugenden von Naked Bikes sind, sei dahingestellt. Damit und durch ihren größeren Tank (Honda: 19 Liter, Triumph: 17,4 Liter) entscheidet die Hornet die Alltagswertung. Allerdings: Das profane Leben interessiert beide Spaßmobile nur am Rande. 600er-Allrounder wie beispielsweise die Honda CBF 600 heimsen in dieser Kategorie mit 161 Zählern deutlich mehr Punkte ein.

Sieger Alltag: Honda



Sicherheit
Das ABS macht‘s. Ohne Blockierverhinderer bleibt der Triumph keine Chance. Durchaus nachvollziehbar. Auch wenn die Radial-Bremsanlage der Speed Triple in Sachen Wirkung und Dosierbarkeit kaum einen Gegner scheuen muss.

Sieger Sicherheit: Honda



Kosten
Der geringe Verbrauch der Honda wird von höheren Inspektionskosten (6000-km-Intervalle) wieder zunichte gemacht.

Sieger Kosten: Triumph



Sieger Preis-Leistung: Honda
Typisch Mitteklasse: viel Motorrad fürs Geld – mit leichtem Vorteil für die im bereinigten Vergleich deutlich günstigere Honda.

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