Kommentare MOTORRAD-Punktewertung

Motor
Dreifach spitze: In Durchzug, Topspeed und Beschleunigung enteilt die leichtere Triumph der hubraumstärkeren Konkurrenz. Der Triple begeistert mit Elastizität und Drehfreude. Der BMW-Boxer kann einzig beim fast schon geschmeidigen Getriebe brillieren, wer hätte das gedacht? Bei der Triumph ist die Schaltung sehr knochig, bei der FJR fällt die Kupplungshandkraft ungebührlich hoch aus.

Sieger Motor: Triumph


Fahrwerk
Fahrwerke bauen, das kann BMW: Stoisch stabil und bestens abgestimmt brettert die ausladende RT mit ihrem ESA-Fahrwerk durch die Kurven. Dafür ist die Sprint ST zielgenauer und mit besserem Geradeauslauf gesegnet. Erst ein Sozius zeigt die Grenzen des Triumph-Fahrwerks auf. Die Yamaha kann nicht ein einziges Kriterium für sich entscheiden. Da scheint Modellpflege angeraten.

Sieger Fahrwerk: BMW


Alltag
Echte Tourer sind im Vorteil: BMW und Yamaha platzieren die Besatzung vorn wie hinten besser als die Triumph. Wo die RT mit einer Fülle an (aufpreispflichtiger) Ausstattung glänzt, patzt die Sprint ST ein wenig. Auch bei Gepäckunterbringung und Wartung (Kette!) bleibt sie weniger konsequent auf Touring-Kurs. Die FJR hat die besten Spiegel und wie die RT ein Top-Licht.

Sieger Alltag: BMW


Sicherheit
Erfahrung zahlt sich aus: 20 Jahre ABS bei BMW münden in besserer Regel-Funktion und allzeit guter Verzögerung. Da hat die FJR trotz der Überarbeitung 2008 noch Nachholbedarf. Zudem stellt sie sich beim Bremsen am stärksten auf.

Sieger Sicherheit: BMW


Kosten
Die RT punktet mit ihrer Mobilitätsgarantie. Sie ist sparsam, braucht aber teures Super Plus. Insgesamt schenken sich die drei in diesem Kapitel nicht viel.

Sieger Kosten: BMW


Preis-Leistung
Die Sprint ST kommt fast 3000 Euro günstiger als die FJR und 6500 Euro (!) als die RT im Test-Trimm. Noch Fragen?

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