Kommentare Punktewertung

Motor
Kraft aus dem Drehzahlkeller und eine ausgewogene Leistungscharakteristik sind die Stärken des großen Monster-Motors. Da kann weder die Harley mithalten, die zwar ähnlich viel Leistung besitzt, aber deutlich schwerer ist, noch die PS-trächtige Guzzi, die neben einem Leistungsloch im mittleren Drehzahlbereich auch noch starke Lastwechsel und schlechtes Kaltstartverhalten plagen.

Sieger Motor: Ducati


Fahrwerk
Sportlich abgestimmte Fahrwerke dazu noch voll einstellbar, damit können Ducati und Guzzi reichlich punkten. Dabei hat die Monster in praktisch allen Kriterien die Nase knapp vor der Griso. Das bis auf die Federbasis hinten nicht einstellbare Fahrwerk der XR 1200 ist einfach zu weich abgestimmt und letztlich zu unhandlich, um den beiden Paroli bieten zu können.

Sieger Fahrwerk: Ducati


Alltag
Recht ausgeglichen ist diese Partie zwischen Monster und Griso. Ärgerlich der unförmige Lenker an der Duc. Bei der Guzzi sind hohes Gewicht und eine lang gestreckte Sitzposition zu beklagen. Dafür trumpft sie mit wartungsarmem Kardan auf, während die Monster wiederum mit großer Reichweite kontert. Und die Harley? Sie hat einen miesen Soziusplatz und hinkt auch sonst hinterher.

Sieger Alltag: Ducati


Sicherheit
ABS ist noch immer kein Standard, leider. Doch schlechte Bremsleistungen sind den drei Testkandidaten zum Glück fremd. Kleine Unterschiede gibt‘s trotzdem. Der bissigen Harley-Bremse fehlt es zum Beispiel an Transparenz.

Sieger Sicherheit: Moto Guzzi


Kosten
Monstersparschwein: Sie hat den niedrigsten Verbrauch und die geringsten Inspektionskosten. Die Guzzi dagegen säuft.

Sieger Kosten: Ducati


Preis-Leistung
Trotz nur durchschnittlicher Note kann sich die Monster von der Guzzi und der Harley absetzen.

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