Kommentare Punktewertung

Motor
Der Hubraum machts: Vor allem im Durchzug kann sich der 1300er etablieren und fährt ordentlich Punkte ein. Das Ansprechverhalten hingegen ist verzögert, das konnte der alte Motor geringfügig besser. Ansonsten herrscht bis auf das zwar knochige, aber exaktere Getriebe mit kürzeren Schaltwegen Gleichstand auf sehr hohem Motor-Niveau.

Fahrwerk
Etwas knackiger, mit mehr Stabilität und Rückmeldung: Die Fahrwerkskur hat der K 1300 S gut getan. Das famose ESA II-Paket hat nun auch Einfluss auf die Federhärte. Dafür litt der Komfort ein klein wenig, ist aber nach wie vor akzeptabel. Das Fahrverhalten mit Sozius ist über jeden Zweifel erhaben und macht die große K zum Reisemobil.

Alltag
Es ist nicht viel, was sich im Alltag verändert hat. Fahrer wie Sozius sitzen trefflich, der optionale Bordcomputer liefert eine Fülle an Daten vom Durchschnittsverbrauch (hier liegt er in der Regel zu niedrig) bis hin zur Außentemperatur und Eiswarnung (bei 2,5 Grad). Das Licht ist gut.

Sicherheit
Holla, da geht was: Mit Top-Verzögerungswerten und feiner ABS-Funktion schlägt die lang gestreckte K 1300 S im Kapitel Sicherheit auf. Dazu die gute ABS-Funktion und stabiles Bremsverhalten mit Sozius – mehr geht nur im Auto.

Kosten
Den D-Zug-Zuschlag zahlt man eben auf einer 1300er. Und dass so ein Bolide beim Unterhalt ordentlich auf der Tasche liegt, versteht sich wohl von selbst.

Preis und Leistung
Darüber streiten bei BMW die Geister. Mit Extras ist die K 1300 S ein teures Motorrad, das viel bietet.

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