Kommentare Punktewertung

Motor:
Dass der Vierzylinder bei den Fahrleistungen vorne liegt, war zu erwarten. Der geringe Abstand der Triumph, die nur in Sachen Höchstgeschwindigkeit richtig Federn lassen muss, überrascht. Nachholbedarf hat die Daytona, was die Lastwechselreaktionen angeht. Und Suzuki zeigt nachdrücklich, wie man tolle Getriebe baut. Davon sind England und Italien weit entfernt.

Sieger Motor: Suzuki


Fahrwerk:
Die große Stunde der Daytona: die zentralen Kapitel der Fahrwerkswertung. Egal, ob Handlichkeit, Stabilität oder Lenkverhalten – die Triumph ist vorne dabei. Sie ist mit Abstand die handlichste der drei Kandidatinnen, liegt bei der Stabilität auf Augenhöhe mit der Ducati und lenkt neutral wie keine andere. Im letzten Punkt könnte die GSX-R deutlich besser dastehen. Mit anderen Reifen.

Sieger Fahrwerk: Triumph


Alltag:
Eine Japanische Angelegenheit: die Belange des Alltags. Einen Renner hinstellen, auf dem man trotzdem bequem sitzt und auch längere Strecken ohne Verspannungen und wundes Hinterteil übersteht. Oder einen, auf dem man auch richtig weit kommt. Für Ducati hat das noch nie eine Rolle gespielt, und auch Triumph hat da eher Racing pur im Sinn.

Sieger Alltag: Suzuki


Sicherheit:
Angesichts der kompletten Abwesenheit von ABS sind es vor allem die Bremsanlagen, die ins Gewicht fallen. Ducati und Triumph liegen fast gleichauf, die Suzuki verliert deutlich an Boden. Dafür kickt ihr Lenker nicht einmal im Ansatz.

Sieger Sicherheit: Triumph


Kosten:
Wie gewonnen so zerronnen. Was die Suzuki beim Verbrauch einspielt, verliert sie bei den Inspektionskosten.

Sieger Kosten: Ducati/Triumph


Sieger Preis-Leistung: Triumph
Günstiger Preis, gute Performance: Daraus ergibt sich ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis

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