Laverda 750 S Formula

Motor: Wassergekühlter Zweizylinder-Reihenmotor, 747 cm³, 68 kW (92 PS), 74 Nm (7,5 kpm), vier Ventile pro Zylinder, elektronische Saugrohreinspritzung, Sechsganggetriebe.Fahrwerk: Brückenrahmen aus Alu, Upside-down-Gabel, Ø 40 mm, Zweiarmschwinge, Doppelscheibenbremse vorn, Ø 320 mm, Vierkolbensättel, Scheibenbremse hinten, Ø 245 mm, Zweikolbensattel, Alu-Gußräder 3.50 x 17; 5.00 x 17, Reifen 120/60 ZR 17; 160/60 ZR 17, Radstand 1375 mm, Lenkkopfwinkel 64°, Nachlauf 103 mm, Gewicht vollgetankt 206 kg, Tankinhalt/Reserve 19/3 Liter.Testverbrauch 7,1 Liter/100 kmGarantie ein Jahr ohne KilometerbegrenzungPreis umgerechnet zirka 22000 MarkFahrbericht in MOTORRAD 8/1999Firmensitz: Zanè (Veneto), rund 60 Kilometer nordwestlich von Venedig. Geschichte: Die Firmenchronik beginnt im Jahr 1873. Doch Gründer Pietro Laverda hatte nichts mit Motorrädern am Hut. Unter seiner Herrschaft ging es um Kirchenglocken und Landmaschinen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der Familienbetrieb ins Zweiradgeschäft ein. 1966 kam der erste Zweizylinder, Anfang der 70er Jahre wagte man sich an den Dreizylinder heran. 1986 Niedergang durch eine verfehlte Firmenpolitik. Laverda wurde mehrmals verkauft. Heute ist die Situation reichlich delikat: Das Unternehmen befindet sich in freiwilliger Liqudiation, womit man einen Streit zwischen den Gesellschaftern schlichten will. Laverda hat derzeit keinen Importeur für Deutschland. Zahl der Beschäftigten: 58. Jahresproduktion 1998: 2000 Stück. Bekanntestes Modell: SFC 750 (1971 bis 1976).

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