Mängel im Test Durch alle Fraktionen

Es muss an dieser Stelle einfach gesagt werden: Bei einem Vierer-Vergleich mit japanischen Hauptdarstellern hätte es diese Rubrik vermutlich nicht gegeben.

Auf dem Weg auf die Schwäbische Alb blieben die Stelvio sowie die Ulysses beinahe zeitgleich liegen. Bei der Guzzi war die 40-Ampere-Hauptsicherung durchgebrannt, bei der Buell streikte die Benzinpumpe. Die Ursache für das Stelvio-Malheur konnte auch Guzzi-Händler Rene Nesselhauf von RN Motor Technik in Reutlingen (vielen Dank für die Hilfe!) nicht finden. Der Fehler trat im weiteren Verlauf nicht mehr auf. Die Kraftstoffpumpe der Buell hingegen beschäftigte uns weiterhin. Zwar blieb die Ulysses nicht mehr liegen, doch lieferte sie statt der angegebenen 95 PS nur zwischen 82 und 86 PS ab. Erst nachdem in der Buell-Zentrale eine neue Kraftstoffpumpe installiert worden war, kam die XB12XT auf die versprochene Leistung. Dass sich schließlich auch noch der serienmäßige Touring-Windschild aus seinen Gummilagern löste, ist laut Buell bisher ein Einzelfall, der umgehend geprüft wird. Bei Morini hat man laut Importeur Ronald März das bemängelte Teil bereits beseitigt: Der Seitenständer, der beim Testmotorrad abbrach, sei in der Serie modifiziert, während die durchgebrannte Scheinwerferlampe möglicherweise auf eine schief montierte Fassung zurückzuführen sei.

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote

Alle Artikel