Messungen

Die Theorie bestätigt die subjektiven Fahreindrücke. Hoch über allen anderen thront das Drehmoment- und Leistungsgebirge der BMW. Deren Einbrüche in der Drehmomentkurve sind eventuell auf die strikte Einhaltung der Abgas- und Geräuschnormen zurückzuführen. Etwas, worum sich die KTM in der offenen Leistungsvariante nicht scheren muss. Denn homologiert und ausgeliefert wird die starke Österreicherin nur mit rund 27 beziehungsweise 31 PS. Alle Einzylinder zaubern sehr harmonische Kurven aufs Papier ohne Einbrüche oder steile Anstiege. Gut zu erkennen: Die im Test monierte, träge Leistungsabgabe der MZ hinterlässt in Verbindung mit der über das gesamte Drehzahlband nahezu gleichmäßigen Drehmomentabgabe beim Fahren eine Art Traktoreindruck. Gut geeignet zu trialmäßiger Fortbewegung, schlecht zum Sprinten.

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