Reibwertsprung

Beim Übergang von trockenem, griffigem Asphalt auf bewässerten, rutschigen Spezialbelag erreicht das Vorderrad der Honda
CBF 600 fast 80 Prozent Schlupf und benötigt nahezu drei Zehntelsekunden, um wieder auf Drehzahl zu kommen. Das kostet zwar Bremsweg, wirkt sich erstaunlicherweise aber nicht auf die Fahrstabilität aus. Auch
die R 1200 GS verschenkt beim Wechsel des Fahrbahnbelags Zeit und damit Bremsweg ohne spürbaren Verlust der Fahrstabilität. Weit sensibler reagieren die Antiblockiersysteme der Honda VFR und ganz speziell der BMW F 650 auf unterschiedliche Reibwerte. Gerade eine Zehntelsekunde verstreicht,
bis die Vorderräder nach dem Erreichen
von zirka 30 Prozent Schlupf wieder die
volle Drehzahl erreichen. Bei beiden ist die Fahrstabilität daher mustergültig und der verschenkte Bremsweg geringer.

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